Mit einem Kursplus von gut einem Prozent auf rund 138 Euro steht die Adidas-Aktie am Freitagmorgen an der DAX-Spitze. Die Analysten der US-Bank Citi sorgen für den Schwung und bestätigen ihre Kaufempfehlung für den Herzogenauracher Sportartikelhersteller. Während die Konkurrenz schwächelt, scheint Adidas operativ auf die Überholspur zurückzukehren. Die Details zur Studie und worauf Anleger jetzt achten müssen.
Adidas meldet sich zum Ende der Handelswoche zurück. Monique Pollard, Head of European Retail, Internet and Brands Equity Research bei der Citigroup, hat die Aussichten für den DAX-Konzern vor den anstehenden Quartalszahlen analysiert und sieht erhebliches Erholungspotenzial. Die Ergebnisse für das erste Quartal 2026 werden am 29. April erwartet. Laut Pollard profitiert das Unternehmen von weltweit starken Wachstumschancen, insbesondere im Bereich Laufschuhe, wo Adidas derzeit Marktanteile gewinnt.
Zusätzliche Dynamik erwartet die Expertin durch sportliche Großereignisse. Die anstehende Fußball-Weltmeisterschaft gilt in der Studie als massiver Umsatztreiber für das laufende Jahr. Trotz der Kursverluste von rund 19 Prozent seit Jahresbeginn bleibt die Citi bei ihrer Kaufempfehlung. Das Kursziel sieht Pollard bei 227 Euro, was einem Potenzial von rund 64 Prozent entspricht.
Die Adidas-Aktie befindet sich in einer zähen Bodensuche. Nach dem Tief bei 129,95 Euro Ende März stabilisiert sich der Kurs im Bereich der 130-Euro-Marke. Ein erster Schritt zur Erholung wäre der Sprung über den Widerstand bei 140 Euro. Erst darüber rückt die 50-Tage-Linie bei aktuell 145,44 Euro als nächstes Etappenziel in den Fokus. Bis zum GD200 bei 167,78 Euro bleibt der Weg für den DAX-Titel jedoch weit.
Adidas gewinnt an Boden. Die positiven Kommentare der Citi bestätigen das Turnaround-Szenario, das auf der massiven Produktoffensive und einem attraktiven 2026er-KGV von 13 basiert. DER AKTIONÄR glaubt weiterhin an den Erfolg der Strategie und rät investierten Anlegern, an Bord zu bleiben.
Heute, 09:34