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20.03.2020 Michael Schröder

Absoluter Extremzustand: Kurzes Durchschnaufen oder Stabilisierung bei DAX und Co?

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DAX

Bei DAX und Co läuft eine erste kleine Gegenbewegung. Prozentual zweistellige Kurssprünge sind bei einzelnen Werten keine Seltenheit. Die Notmaßnahmen führender Notenbanken stützen. Ebenfalls wichtig: Auch die Ölpreise setzen zur Erholung an. Wie lange diese positive Reaktion dauert, ist ungewiss. Für Entwarnung ist es in jedem Fall viel zu früh.

Der DAX steigt im frühen Handel wieder über die 9.000-Punkte-Marke. Am Vortag hatte der Leitindex bereits um zwei Prozent zugelegt. Spannend wird sein, ob sich der DAX nachhaltiger stabilisieren kann. In dem nun bereits vier Wochen währenden Corona-Crash, in dem er bis zum Vortag fast 5.000 Punkte oder knapp 37 Prozent einbüßte, hatte es immer wieder mal Anzeichen einer Stabilisierung gegeben. Diese war dann aber meist wegen immer neuer Hiobsbotschaften schnell wieder passe.

Die HSBC-Analysten argumentierten, der deutsche Aktienmarkt sei mittlerweile erheblich "überverkauft". So wiesen beispielsweise alle 30 DAX-Titel auf Jahressicht prozentual zweistellige Verluste auf. Rund die Hälfte der Schwergewichte komme gar auf Einbußen von mehr als 35 Prozent – ein absoluter Extremzustand.

Die angespannte Lage durch die Coronapandemie und die weltweiten Konjunktursorgen verhindern zwar eine nachhaltige Erholung. Die führenden Protagonisten und Entscheidungsträger rund um den Globus dürften allerdings weiter alles versuchen, die Ausbreitung des Virus und die Auswirkungen der Krise einzudämmen. Bleiben weitere Corona-Hiobsbotschaften aus, könnte es bei DAX und Co am Ende zumindest für einen stabilen Wochenschluss reichen.

Ob es in Deutschland zu einer bundesweiten Ausgangssperre kommen wird, um die Ausbreitung einzudämmen, wird vermutlich am Wochenende entschieden. Auch DER AKTIONÄR ruft auf, soziale Kontakte möglichst zu meiden, um die Verbreitung des Virus maximal zu verlangsamen.

DAX (WKN: 846900)

In den letzten Tagen wurden auch viele Unternehmen mit krisensicheren Geschäftsmodellen in den Strudel der Corona-Abwärtsspirale hineingezogen. Diese Unternehmen sind jetzt mit deutlichen Abschlägen zu haben und sollten auf dem Einkaufszettel jedes Anlegers stehen. DER AKTIONÄR hat in der neuen Ausgabe aussichtsreiche Titel analysiert und auf die Liste gesetzt. Die Ausgabe können Sie hier bequem herunterladen.