20 % sparen - nur noch heute!
Foto: Börsenmedien AG
11.05.2016 Andreas Deutsch

Allianz: 3 Gründe, warum die Aktie weiter steigt

-%
Allianz

Bei Europas größtem Versicherer Allianz hat ein starkes Schaden- und Unfallgeschäft zum Jahresstart Gewinnrückgänge der anderen Sparten abgefedert. Die Aktie hat trotzdem reichlich Potenzial.


Die größte Konzernsparte der Allianz hat ihren operativen Gewinn im ersten Quartal um 12 Prozent auf gut 1,4 Milliarden Euro gesteigert. In der Lebens- und Krankenversicherung und in der Vermögensverwaltung fiel das operative Ergebnis hingegen jeweils um etwa 16 Prozent nach unten. Dadurch fiel der gesamte operative Gewinn des Konzerns mit knapp 2,8 Milliarden Euro um 3,5 Prozent niedriger aus als ein Jahr zuvor.

Unter dem Strich verdiente die Allianz hingegen wie bereits vergangene Woche berichtet 2,2 Milliarden Euro und damit 20,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Zu den genauen Gründen für den Anstieg äußerte sich der Konzern zunächst erneut nicht genauer. Es handle sich um realisierte Gewinne außerhalb des operativen Geschäfts sowie eine niedrigere Steuerquote. Mit Blick auf das Gesamtjahr dürfe man eine Fortsetzung dieser Entwicklung nicht einfach hochrechnen, heißt es in einer Präsentation von Finanzvorstand Dieter Wemmer.

Darum ist die Aktie ein Kauf

Die Allianz-Aktie hat reichlich Potenzial – aus drei Gründen: Erstens kommt der Versicherungsriese längst auf das unbequeme Niedrigzinsumfeld reagiert und hat etliche alternative Investments entdeckt. Dazu gehören zum Beispiel Solar- und Windparks mit langen Laufzeiten und Rendite im mittleren einstelligen Bereich. Zweitens scheint die Allianz-Tochter Pimco den Abwärtstrend gestoppt zu haben. Der größte Rentenfondsmanager der Welt verbuchte im ersten Quartal Zuflüsse. Drittens weist die Allianz-Aktie aktuell eine Dividendenrendite von 5,2 Prozent auf – was bringen derzeit noch mal Sparbuch, Tagesgeld und Bundesanleihen? Ach ja, fast nix. Ergo: Langfristig ausgerichtete Anleger liegen mit der Allianz-Aktie genau richtig.

(Mit Material von dpa-AFX)

Behandelte Werte

Name Wert Veränderung
Heute in %
Allianz - €

Buchtipp: Modern Money Theory

Manche Ökonomen halten die Modern Money Theory (MMT) nicht nur für die Weiterentwicklung der Thesen von John Maynard Keynes, sondern auch für das richtige oder sogar einzige Rezept für erfolgreiche Finanzpolitik des 21. Jahrhunderts. Andere, wie etwa Paul Krugman, kritisieren sie scharf und warnen vor Hyperinflation. Kann man die Thesen der MMT mit „Mehr Staat, weniger Markt“ angemessen beschreiben? Haben die Ökonomen recht, die wollen, dass sich Geldpolitik an Beschäftigungszielen orientiert? Der passende theoretische Rahmen für Geldpolitik in unserer Zeit oder nur alter Wein in neuen Schläuchen – Kater garantiert? Wer mitreden will, der muss verstehen. Wer verstehen will, dem empfehlen wir diese Einführung ins Thema.
Modern Money Theory

Autoren: Wray, L. Randall
Seitenanzahl: 496
Erscheinungstermin: 06.10.2022
Format: Softcover
ISBN: 978-3-86470-852-7

Black Friday Deals – 20 % Rabatt auf Magazine und Börsendienste
Zum Angebot