An den US-Börsen lassen Anleger nach dem starken Lauf der vergangenen Wochen Luft aus dem Ballon, belastet vom enttäuschenden Treffen zwischen den USA und China sowie steigenden Renditen am Anleihemarkt – die 30-jährigen US-Staatsanleihen notieren bei 5,14 Prozent und damit auf dem höchsten Stand seit der Vorkrisenzeit.
Trotz positiver Nachrichtenlage – Trump hat einen geplanten Iran-Angriff auf Bitten der Vereinigten Arabischen Emirate abgesagt – bleibt die Stimmung verhalten. Im Chipsektor sorgen Gewinnmitnahmen bei AMD, Micron, Qualcomm und Intel nach starken Rallys für Druck, während Big Tech wie Microsoft und Meta dank "Buy the Dip" des Smart Money relativ robust bleiben.
Diskutiert wird eine Absicherung über einen Nasdaq-100-Put (KO 33.450, Hebel 6,5), Microsoft wird über ein Seitwärtszertifikat (Cap 410 Dollar, Maximalrendite 43 Prozent) bespielt, Meta über einen Schein mit 72,5 Prozent Maximalrendite bis Mitte September. Bitcoin rutscht auf rund 77.000 Dollar und soll als Position aufgebaut werden – mit Kursziel 87.000 Dollar und Fantasie durch eine erwartete strategische Bitcoin-Reserve des Weißen Hauses. Strategy von Michael Saylor hat zuletzt 25.000 Bitcoin für zwei Milliarden Dollar nachgekauft.
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