OLDENBURG (dpa-AFX) - Der Fotodienstleister Cewe
In einem schwachen Gesamtmarkt büßte die Cewe-Aktie daraufhin mehr als vier Prozent ein. Der Ausblick sei zwar solide, schrieb Analyst Volker Bosse von der Baader Bank. Seine Schätzungen und die Markterwartungen lägen allerdings bereits am oberen Ende der Prognosespannen. Aus Sicht von Warburg-Experte Philipp Kaiser sei außerdem abzuwarten, welche Rolle die Kosteninflation und die Marketingausgaben im laufenden Geschäftsjahr spielen werden.
Ende Februar vermeldete Eckzahlen bestätigte Cewe. Der Fotodienstleister steigerte den Umsatz im vergangenen Jahr um 3,8 Prozent auf 864,5 Millionen Euro und erreichte damit das obere Ende der Prognosespanne. Das Kerngeschäft rund ums Fotofinishing trieb das Wachstum weiterhin an. Cewe ist vor allem für seine Fotobücher bekannt, die sich insbesondere im Weihnachtsgeschäft gut verkaufen.
Das operative Ergebnis stieg 2025 um 2,4 Prozent auf 88,2 Millionen Euro, was etwa der Mitte des Erwartungsbereichs des Managements entspricht. Unter dem Strich verdiente Cewe 58 Millionen Euro nach gut 60 Millionen Euro im Vorjahr, was maßgeblich auf höhere Steuern zurückzuführen sei.
Bereits zu Wochenbeginn hatte Cewe eine erhöhte Dividende für die Aktionäre vorgeschlagen. Sie sollen 3,00 Euro je Aktie erhalten, nachdem im Vorjahr 2,85 Euro pro Anteilsschein ausgezahlt wurden. Laut Cewe ist dies bereits die siebzehnte Steigerung der Dividende in Folge./niw/mne/stk
Quelle: dpa-AFX