ESSEN (dpa-AFX) - Der Industriekonzern Thyssenkrupp
Das um solche Sonderfaktoren bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) verbesserte sich hingegen um zehn Prozent auf 211 Millionen Euro und fiel etwas besser aus als erwartet. Hier wirkte sich das laufende Transformationsprogramm positiv aus. Dabei bleibt das Marktumfeld schwierig: So sank der Umsatz wegen einer schwächeren Nachfrage sowie niedrigeren Preisen um acht Prozent auf fast 7,2 Milliarden Euro. Analysten hatten mit stabilen Erlösen gerechnet. Der Auftragseingang knickte um 38 Prozent auf rund 7,7 Milliarden Euro ein. Grund dafür waren auch Großaufträge des Marineschiffbauer TKMS
"Trotz marktbedingter Umsatzrückgänge haben wir das bereinigte Ebit gesteigert - ein klares Zeichen für die Fortschritte bei Effizienz, Kosten und Struktur", kommentierte Konzernchef Miguel López. Die Jahresprognose wurde bekräftigt. Wegen der Stahl-Sanierung erwartet Thyssenkrupp unter anderem einen Konzernverlust von 400 bis 800 Millionen Euro./nas/jha/
Quelle: dpa-AFX