Der Healthcare-Sektor könnte durch den Einsatz von KI einen Schub erfahren. Große Player bringen sich bereits in Stellung und gehen Kooperationen mit großen Tech-Unternehmen ein. So auch Astrazeneca: Der britisch-schwedische Pharma-Konzern hat eine Vereinbarung mit dem Cloud-Schwergewicht Oracle getroffen.
Demnach soll die wissenschaftliche und therapeutische Expertise von Astrazeneca mit den Real-World-Daten, Cloud-, KI- und klinischen Kompetenzen von Oracle verbunden werden. Dadurch kann die klinische Forschung beschleunigt und evidenzbasierte Erkenntnisse in die Behandlungsabläufe integriert werden. Das große Ziel ist klar: Durch das Zusammenspiel soll die Patientenversorgung verbessert werden.
Die beiden jeweiligen Branchenschwergewichte planen im Rahmen einer unverbindlichen Vereinbarung, ausgewählte Anwendungsfälle zu untersuchen, die Effizienz und den Erfolg klinischer Studien verbessern könnten.
„Diese einzigartige Zusammenarbeit bringt führende Unternehmen aus den Bereichen Gesundheitsversorgung und KI auf globaler Ebene zusammen, um den Weg von der Wirkstoffentdeckung bis zur Patientenversorgung zu beschleunigen", so Astrazeneca-Chef Pascal Soriot. "Durch die Verbindung von Astrazenecas erstklassiger Wissenschaft mit Oracles umfassender Daten- und Technologiekompetenz können wir medizinisches Fachpersonal dabei unterstützen und Patienten früher zu identifizieren, klinische Studien zu optimieren und während des gesamten Lebenszyklus eines Arzneimittels kontinuierlich Evidenz zu generieren.“
Es ist nicht der erste Deal von Astrazeneca im KI-Universum. Vor wenigen Tagen erst hat das Unternehmen eine Zusammenarbeit im Bereich der KI-gestützten Arzneimittelforschung mit dem US-Startup-Unternehmen Insitro bekanntgegeben.
Astrazeneca agiert am Puls der Zeit und positioniert sich im Bereich KI mit spannenden Partnerschaften. Schließlich werden Daten im Healthcare-Sektor immer wichtiger. Im europäischen Pharma-Sektor zählt die Aktie weiterhin zu den AKTIONÄR-Favoriten.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Oracle.
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