Im Jahr 2020 hat sich Novo Nordisk die Dienste der Biotech-Gesellschaft Corvidia Therapeutics gesichert. Kostenpunkt: 725 Millionen Dollar plus potenzielle Meilensteinzahlungen, die den Transaktionswert sogar auf 2,1 Milliarden Dollar steigen lassen könnten. Im dritten Quartal stehen richtungsweisende Studiendaten auf der Agenda.
Durch den Zukauf hat sich Novo Nordisk den Zugriff auf den Hoffnungsträger Ziltivekimab gesichert. Der Wirkstoff könnte zur Reduzierung kardiovaskulärer Risiken bei Patienten mit chronischen Nierenerkrankungen beitragen.
Derzeit überprüfen die Dänen die Substanz in einem umfangreichen Phase-3-Programm. Die Ergebnisse des ersten Teils mit dem Namen "ZEUS" will das Biopharma-Unternehmen im laufenden dritten Quartal vorlegen. Novo Nordisk erhofft sich dann positive Ergebnisse mit Ziltivekimab bei Arteriosklerose und chronische Nierenerkrankung. Zwei weitere Readouts (Studien HERMES und ARTEMIS) stehen für 2027 auf der Agenda.
Mit einem Ziltivekimab-Studienerfolg würde Novo Nordisk im kardiovaskulären Bereich eine Zulassung anstreben und sich damit vom Kerngeschäft mit Diabetes- respektive Adipositas-Mitteln unabhängiger machen. Charttechnisch hat sich die Lage bei Novo Nordisk wieder aufgehellt. Anleger greifen zu.
FAQs:
Was macht Novo Nordisk eigentlich?
Novo Nordisk ist ein dänischer Pharma-Konzern und vor allem für seine innovativen Medikamente gegen Diabetes und Adipositas bekannt. Die Gesellschaft kann auf eine über 100-jährige Historie zurückblicken.
Wie stark ist Novo Nordisk abhängig von einzelnen Produkten?
Relativ stark von den Blockbustern im Diabetes- und Adipositas-Bereich. Genau deshalb schauen Anleger besonders genau auf die Entwicklungspipeline und die Konkurrenzsituation. Eli Lilly ist hier mit Abstand der größte Wettbewerber.
Zahlt Novo Nordisk überhaupt eine Dividende?
Ja, Novo Nordisk schüttet regelmäßig eine Dividende aus und gehört damit auch für Dividenden-affine Anleger zu den interessanteren Pharmawerten, gerade nach dem Kurseinbruch seit Ende 2024. Denn dadurch ist die Dividendenrendite gestiegen.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Novo Nordisk.
Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Novo Nordisk.
Heute, 10:08