Am kommenden Mittwoch (25. Februar) wird der Gesundheitskonzern Fresenius die Zahlen für das vergangene vierte Quartal respektive Gesamtjahr 2025 vorlegen. Der Markt rechnet sowohl umsatz- als auch ergebnisseitig mit weiteren Zuwächsen beim DAX-Unternehmen. Und auch 2026 soll sich das Wachstum bei den Bad Homburgern fortsetzen.
Laut den von Vara Research auf der Fresenius-Homepage veröffentlichten Prognosen erwartet der Markt im vierten Quartal 2025 einen Umsatz in Höhe von 5,80 Milliarden Euro nach 5,53 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Dies würde ein organisches Wachstum von 6,7 Prozent bedeuten.
Im Mittel wird mit einem EBIT von rund 715 Millionen Euro im Schlussviertel gerechnet. 2024 wies Fresenius im vierten Quartal noch einen operativen Gewinn von 646 Millionen Euro aus. Unter dem Strich könnte der Gesundheitskonzern ein Ergebnis je Aktie von 0,80 Euro für das Q4 2025 ausweisen (Vorjahreszeitraum: 0,69 Euro).
Weiteres Wachstum in Sicht
Für 2026 könnte bei Erlösen in Höhe von 23,6 Milliarden Dollar (was ein mittleres Wachstum aus eigener Kraft von knapp sechs Prozent bedeuten würde) ein EBIT in Höhe von 2,84 Milliarden Euro hängenbleiben. Unter dem Strich sollten dann laut den Vara-Schätzungen 3,18 Euro zu Buche stehen. Daraus errechnet sich ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 16.
Aus charttechnischer Sicht befindet sich die Fresenius-Aktie weiter in Top-Form. Erst in der vergangenen Woche ist der Blue Chip auf ein frisches Mehrjahreshoch geklettert.
Fresenius hat in den zurückliegenden Jahren seine Hausaufgaben gemacht und die Effizienz im Konzernverbund deutlich erhöht. Zeitgleich konnten CEO Michael Sen und sein Team die Verschuldung des Gesundheitskonzerns merklich reduzieren. Das spiegelt sich im Kursverlauf wider, investierte Anleger bleiben an Bord und setzen auf ein erfreuliches Zahlenwerk am Mittwoch.
Heute, 08:33