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27.08.2020 Marion Schlegel

Biofrontera nach den Zahlen: Das sagt der Vorstand

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Biofrontera

Biofrontera hat die Zahlen zum ersten Halbjahr veröffentlicht. Der Gesamtumsatz stieg um 16 Prozent auf 16,1 Millionen Euro gegenüber 13,9 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2019. Sparmaßnahmen führten zu einer deutlichen Reduzierung der Operativen Kosten gegenüber dem Vorjahreszeitraum, so Biofrontera in einer Mitteilung. Das Unternehmen erzielte demnach ein operatives Ergebnis im ersten Halbjahr von minus 4,3 Millionen Euro, nach minus 12,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

Biofrontera (WKN: 604611)

Prof. Dr. Hermann Lübbert kommentierte die Vorlage des Halbjahresberichts: „Aufgrund der herausfordernden Marktsituation verlief die Geschäftsentwicklung der Biofrontera AG im ersten Halbjahr gemischt. Zu Beginn des Jahres haben wir die globale Vertriebsstruktur erfolgreich umorganisiert, wovon wir uns eine kurzfristige Beschleunigung des Umsatzwachstums versprochen hatten. Ab März waren wir jedoch pandemiebedingt gezwungen, unternehmensweit substanzielle Maßnahmen zur Kostensenkung vorzunehmen. Der Rückgang der Umsätze aus Produktverkäufen ist maßgeblich auf die dynamische Krisenentwicklung in den USA zurückzuführen. Der Umsatzrückgang konnte insgesamt aber durch die positive Vertriebsentwicklung in Deutschland sowie die Einmalzahlung von Maruho im Rahmen der Lizenzvereinbarung kompensiert werden. Für die zweite Jahreshälfte erwarten wir zusammen mit dem Abklingen der Infektionszahlen und einer gewissen Normalisierung der wirtschaftlichen Lage in den USA eine Erholung der Umsätze. Insgesamt halten wir deshalb an unserer Umsatzprognose für 2020 fest. Die erfolgreiche Platzierung der Pflichtwandelschuldverschreibung im August schafft uns die Möglichkeit, dringend notwenige Investitionen in unsere Vertriebs- und Marketingaktivitäten zu tätigen.“

Die Aktie von Biofrontera reagiert mit einem Plus von 1,6 Prozent auf 4,50 Euro. Allerdings bleibt DER AKTIONÄR bei seiner Meinung, dass es derzeit interessantere Werte im Biotechsektor gibt. Ein Neueinstieg drängt sich derzeit nicht auf.