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02.06.2021 Lars Friedrich

ESG-Aktien: Sauber investieren

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Alphabet

Nachhaltige Geldanlage –  das klingt in den Ohren vieler Anleger immer noch nach Öko-Aktien. Aber Big Tech liegt auch bei diesem Thema ganz vorn.

Na klar, im Zweifel will wohl fast jeder sein Geld mit gutem Gewissen investieren. Mit seinem Erfolgsprodukt Save the World Index setzt DER AKTIONÄR explizit auf den Trend zum Klimaschutz. Das Thema ESG ist ebenfalls in aller Munde (siehe unter anderem DER AKTIONÄR 02/21 und einfach börse, Februar 2021). Dass es dabei um nachhaltiges Investieren geht, wissen viele. Ist ja auch fürs Depot eine gute Sache, schließlich haben sich Wind-, Solar-, Wasserstoff-, Elektroauto- und ­Recycling-Aktien in den vergangenen Jahren in vielen Fällen toll entwickelt. Wer hingegen stur auf Öl-Aktien gesetzt hat, dürfte trotz Dividendenzahlungen das Nachsehen gehabt haben. Aber bei aller Liebe zu ESG: Deswegen auf die großen Tech-­Knaller im Depot verzichten? Da dürfte dann doch bei vielen Anlegern der Wunsch nach Rendite überwiegen.

Und jetzt kommt’s: Welche Aktie war Ende 2020 am häufigsten in den 20 größten Fonds mit ESG-Ansatz vertreten? Alphabet! Dabei verbrauchte der Google- Konzern schon vor zehn Jahren mit seinen Datenzentren so viel Strom wie eine Großstadt. Wie passt das zusammen? 

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Buchtipp: Die Facebook-Gefahr

Facebook ist in die Kritik geraten. Bots, Trolle und Fake News sind Synonyme für die Pro­bleme des Konzerns. Spätestens seit Brexit und Trump sehen Nutzer die Reichweite und die Algorithmen mit Argwohn. Einer von Ihnen: Roger McNamee. Einst stolz darauf, zu den ersten Facebook-Investoren zu gehören, ist der Kapitalgeber und Tech-Experte nun zum scharfen Kritiker geworden. In seinem Buch rechnet er mit Mark Zuckerberg und Sheryl Sandberg ab. Ihre Reaktion auf den Missbrauch des sozialen Netzwerks ist seiner Ansicht nach völlig unzureichend und geht am Kern des Problems vorbei: der Bedrohung unserer demokratischen Grundordnung. „Die Facebook-Gefahr“ ist ein nicht zu überhörender Weckruf – für das Silicon Valley, für die Politik, für uns alle.
Die Facebook-Gefahr

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