Zum Start in die neue Handelswoche haben sich die Marktteilnehmer an der Wall Street eher in Zurückhaltung geübt. Vor allem starke Gewinnmitnahmen bei Chip- und KI-Aktien drückten auf die Stimmung vor dem großen Zahlen-Showdown von Nvidia am Mittwoch (nach US-Börsenschluss). Darüber hinaus bleibt die geopolitische Lage im Nahen Osten angespannt.
Die USA wollen mit weiteren Sanktionen den Iran von der Weltwirtschaft isolieren. Die Trump-Regierung möchte jede potenzielle Einnahmequelle der iranischen Revolutionsgarden unterbinden. Die Ölpreise reagierten am Montag mit deutlichen Verlusten auf die jüngsten Entwicklungen im Iran-Krieg.
Im Dow Jones gehörte Nvidia zu den Top-Verlierern. Aufgekommene Spekulationen über Preiserhöhungen wegen steigender Kosten beim Chip-Riesen sorgen zu Wochenbeginn für Verunsicherung im KI-getriebenen Technologie-Sektor.
Im marktbreiteren S&P 500 zogen die Speicherchip-Werte Sandisk, Seagate und Micron Technology den Index nach unten. Mit Akamai, Lumentum, HP, Coherent und Super Micro Computer fanden sich weitere KI-Aktien auf der Verliererseite wieder.
Auch die Aktie der Biotech-Gesellschaft Moderna litt unter Gewinnmitnahmen, nachdem das Papier am vergangenen Freitag noch mit einem satten Plus aus dem Handel gegangen ist. In der vergangenen Woche sorgte der mRNA-Spezialist mit positiven Phase-3-Studiendaten zu einem personalisierten Krebsimpfstoff bei schwarzem Hautkrebs für Schlagzeilen. Merck & Co ist hier der Entwicklungspartner von Moderna.
Neben der angespannten geopolitischen Lage im Nahen Osten richtet sich in dieser Woche vor allem der Blick auf die bevorstehenden Quartalszahlen von Nvidia am Mittwochabend. Diese dürften weltweit bei Tech-Aktien (insbesondere aus dem KI-Bereich) für Bewegung sorgen. DER AKTIONÄR bleibt am Ball und wird über die wichtigsten börsenrelevanten Neuigkeiten berichten.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nvidia, Moderna, Merck & Co.
Aktien der Nvidia, Moderna und Micron Technology befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.
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