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20.07.2021 Nikolas Kessler

Mining-Geräte plattgewalzt – da blutet das Herz der Bitcoin-Fans

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Bitcoin

Malaysische Behörden haben in der Vorwoche mehr als 1.000 beschlagnahmte Bitcoin-Mining-Rechner im wahrsten Sinne des Wortes plattgemacht. Ein Video der drastischen Aktion geht seitdem im Internet viral.

1.069 Mining-Geräte, aufgestellt auf dem Parkplatz des Polizei-Hauptquartiers der malaysischen Stadt Miri – und dann setzt sich eine Dampfwalze in Bewegung, um sie vor laufenden Kameras zu zerstören. Die aufsehenerregende Aktion der Behörden lässt keinen Zweifel: Hier soll ein Exempel statuiert werden.

Die Mining-Hardware, deren Wert auf rund 1,26 Millionen Dollar beziffert wurde, hatte die Polizei zwischen Februar und April bei sechs Razzien gegen illegale Mining-Farmen auf der Insel Borneo beschlagnahmt. Denn um die energiehungrigen Rechner mit Strom zu versorgen, hatten die Betreiber die Stromleitungen des örtlichen Energieversorgers Sarawak Energy angezapft – und Strom im Wert von umgerechnet zwei Millionen Dollar gestohlen.

Harte Strafen für Stromdiebe

Das Schürfen von Kryptowährungen an sich ist in Malaysia nicht verboten – nach Daten der Universität Cambridge trägt das Land sogar rund 3,4 Prozent zur globalen Rechenleistung des Bitcoin-Netzwerks bei.

Beim Diebstahl von Strom verstehen die malaysischen Behörden allerdings keinen Spaß. Wer das Stromnetz des Landes manipuliert kann laut einem CNBC-Bericht zu einer Geldstrafe von umgerechnet 23.700 Dollar und bis zu fünf Jahren Haft verurteilt werden.

Doch das ist offenbar nicht abschreckend genug. Bereits im März flog ein geheimer Mining-Pool nahe der Stadt Melaka auf, wo sogar Strom im Wert von 2,2 Millionen Dollar illegal abgezweigt wurde.

Offenbar um Nachahmer abzuschrecken, hat das zuständige Gericht die Zerstörung der Geräte angeordnet, anstatt sie zu versteigern und mit dem Erlös die Verluste des Stromversorgers zumindest teilweise auszugleichen.

Bitcoin (ISIN: CRYPT0000BTC)

Ähnlich schmerzhaft wie der Anblick zerstörter Mining-Hardware ist für Krypto-Fans aktuell auch der Blick auf den Bitcoin-Chart. Die allgemeine Verkaufsstimmung an den Märkten hat den Kurs in der Nacht erneut unter die wichtige Marke von 30.000 Dollar gedrückt. Bitcoin-Bullen mit langem Atem sitzen aber auch diesen Dip aus.

Hinweis auf Interessenskollision:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Autor Nikolas Kessler ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "AKTIONÄR Depot" von DER AKTIONÄR.    

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