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30.06.2021 Nikolas Kessler

Krypto ist „Glücksspiel, kein Investment“ – diese Branche empfiehlt UBS stattdessen

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Bitcoin

Die Schweizer Investmentbank UBS ist nicht gerade ein Fan von Kryptowährungen – zu spekulativ und anfällig für regulatorische Risiken seien Bitcoin und Co. Stattdessen raten die Analysten, eine andere Branche in den Fokus zu nehmen.

„Wir haben lange davor gewarnt, dass sich eine umschlagende Anlegerstimmung oder regulatorische Maßnahmen den blasenartigen Kryptomarkt platzen lassen könnten“, schreibt das Global Wealth Management Team der UBS in einer aktuellen Studie – und nimmt damit Bezug auf das Mining-Verbot in China und das Vorgehen der britischen Aufsichtsbehörden gegen die Kryptobörse Binance.

Zwar räumen die Anlage-Experten ein, dass die historische Entwicklung des Kryptomarkts einen gewissen Reiz auf die Anleger haben kann. Ihr Urteil fällt aber dennoch hart aus: „Die Aussicht auf große Gewinne mag Anleger in Versuchung führen, aber wir halten Spekulationen mit Kryptowährungen für ein Glücksspiel, kein Investment.“

UBS rät: Lieber auf Fintech setzen

Statt diese Spekulation mit all ihren Risiken einzugehen, sollten Anleger lieber risikobereinigte Gewinne anstreben, so der Rat der UBS. Wer sich für den Bereich Digital Finance interessiert, könne statt Kryptowährungen etwa den schnell wachsenden Finanztechnologie-Branche ins Visier nehmen.

Nach Einschätzung der Analysten ist Fintech einer der aufstrebenden Sektoren, die „das nächste große Ding“ hervorbringen könnten. Zudem profitiere er von strukturellen Wachstumstrends.

Konkrete Namen nennt die Studie zwar nicht, doch speziell die Aktien von Unternehmen aus der Payment-Branche wie Paypal, Square und Visa haben in den vergangenen Monaten einen regelrechten Höhenflug erlebt. Das ist vor allem dem beschleunigten Wandel hin zu E-Commerce und bargeldlosem Bezahlen während der Corona-Pandemie zu verdanken. Speziell Paypal und Square profitieren darüber hinaus aber auch massiv von der Öffnung ihrer Systeme für Bitcoin und Co.

Krypto oder Fintech? Beides!

DER AKTIONÄR geht indes davon aus, dass traditionelle Finanzunternehmen und Krypto in Zukunft noch näher zusammenrücken werden – und hat daher das Beste aus beiden Welten auf der Empfehlungsliste. Im Fintech- und Payment-Sektor zählen Paypal und Square zu den Favoriten, während sich Anleger bei den Kryptowährungen zunächst insbesondere auf die Schwergewichte Bitcoin und Ethereum fokussieren sollten.

Bitcoin (ISIN: CRYPT0000BTC)

Auf die potenziellen Risiken von Krypto-Investments, die in der UBS-Studie zu Recht thematisiert werden, können spekulativ orientierte Anleger bei der Wahl der Investitionssumme und des Anlagehorizonts reagieren. Auch wenn es auf kurze Sicht volatil bleiben dürfte – langfristig bleibt DER AKTIONÄR bullish für den Bitcoin.

Hinweis auf Interessenskollision:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Autor Nikolas Kessler ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin. 

Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "AKTIONÄR Depot" von DER AKTIONÄR.

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