7 Aktien – 7 Top-Chancen auf eine Gegenbewegung
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14.05.2021 Nikolas Kessler

Dogecoin: Der Wahnsinn geht weiter

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Dogecoin

Nachdem sich der Wert der Spaß-Kryptowährung Dogecoin in den vergangenen Tagen zeitweise mehr als halbiert hat, schießt der Kurs am Freitag wieder um mehr als 30 Prozent nach oben. Daran ist Elon Musk wieder einmal nicht ganz unschuldig.

Der Tesla-Chef ist nach eigenen Angaben ein großer Fan der Bitcoin-Parodie und hat bei der unglaublichen Kursrallye der vergangenen Monate tatkräftige Unterstützung geleistet. In der Vorwoche schlug er allerdings etwas vorsichtigere Töne an und bezeichnete DOGE in einem Sketch bei der US-Comedy-Show Saturday Night Live im Spaß sogar als „hustle“ – was auch „Betrug“ oder „Abzocke“ bedeuten kann.

Dafür gab es noch während der Show einen heftigen Dämpfer, nachdem der Kurs kurz vor dem Auftritt noch bei rund 74 Cent ein neues Allzeithoch markiert hatte. Es folgte eine zwischenzeitliche Erholung, die allerdings erneut jäh abgewürgt wurde: Die Meldung, dass Tesla nun doch keine Bitcoin-Zahlungen mehr akzeptiert, hat für einen Kursrutsch am Kryptomarkt gesorgt, dem sich auch Dogecoin nicht entziehen kommt.

Musk twittert wieder

Am Freitag bemüht sich Musk allerdings um Schadensbegrenzung bei seinem „Lieblings-Coin“. Via Twitter kündigte er an, dass er künftig mit den Entwicklern von Dogecoin zusammenarbeiten werde, um die Effizienz der Transaktionen mit der Kryptowährung zu erhöhen.

Spekulationen, dass Tesla in Zukunft Dogecoin als Zahlungsmittel akzeptieren könnte, nahmen anschließend wieder Fahrt auf. Als Grund für das Aus der Bitcoin-Zahlungen hatte Musk am Vortag dessen schlechte Energie-Bilanz genannt und erklärt, stattdessen andere, energieeffizientere Kryptowährungen als mögliche Bezahloption ins Visier zu nehmen.

Coinbase öffnet sich

Schützenhilfe für Dogecoin kommt darüber hinaus von der größten US-Kryptobörse Coinbase. Deren Management hatte beim Earnings-Call am Donnerstagabend angekündigt, die Spaß-Kryptowährung ebenfalls ins Repertoire aufzunehmen. Bereits in den kommenden sechs bis acht Wochen soll DOGE für Coinbase-Nutzer handelbar sein – ein großer Fortschritt, sowohl für Coinbase-Nutzer als auch für die Spaß-Kryptowährung.

Quelle: coinmarketcap.com

Nach dem über 50-prozentigen Rücksetzer geht es für DOGE am Freitag wieder um mehr als 30 Prozent auf bis zu 56 Cent nach oben. DER AKTIONÄR rechnet aber weiterhin mit überdurchschnittlich hoher Volatilität des Hype-Coins und wertet den geringen praktischen Nutzen sowie den inflationären Charakter kritisch.

Daher sollten allenfalls risikofreudige Trader einen Momentum-Zock wagen. Wer längerfristig am Kryptomarkt aktiv sein will, sollte auf die Schwergewichte Bitcoin und Ethereum setzen.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin, Ethereum.

Autor Nikolas Kessler ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "AKTIONÄR Depot" von DER AKTIONÄR.

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