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13.08.2021 Lars Friedrich

Bitcoin und Co: Nach Musk mischt auch Messi in der Krypto-Welt mit

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Bitcoin

Der Bitcoin-Kurs legt heute rund vier Prozent zu. Ohnehin können Krypto-Fans am Freitagabend auf eine positive Woche zurückblicken. Unterdessen wird das Thema Cryptocoins zunehmend Mainstream. Dazu passt, dass künftig auch Fußball-Superstar Lionel Messi einen Teil seines üppigen Gehalts in Form einer digitalen Währung kassiert.

Messi hat den FC Barcelona verlassen und bei Paris Saint-Germain unterschrieben. Dort soll er bis zu 35 Millionen Euro pro Jahr verdienen – zuzüglich Boni. Einen Teil seines Lohns bekommt Messi in Form von „Paris Saint-Germain Fan Token“.

Wie groß besagter Teil ist, verriet der Fußball-Klub in seiner Mitteilung (Englisch) nicht.

Messi ist damit womöglich der erste Fußballspieler der Welt, der zumindest teilweise mit einer Kryptowährung bezahlt wird.

Am Dienstag war der Kurs der Kryptowährung auf mehr als 51 Euro gestiegen. Paris meldete die Zahlung aber erst gestern. Da stand der Kurs bei etwa 32 Euro. Anschließend wurde die 40-Euro-Marke touchiert. Zuletzt sackte der Kurs wieder auf 34 Euro ab. Zu Handelsvolumen und Marktkapitalisierung gibt es auf den einschlägigen Kryptoseiten widersprüchliche Angaben.

Bislang waren Kryptowährungen in der breiten Öffentlichkeit eher ein Thema für Währungshüter und Tech-Vorreiter wie Tesla-Chef Elon Musk. Nun ist also auch Messi dabei. Spannend wird, ob weitere Prominente folgen. Der Pariser „Fan Token“ ist in der Kryptowelt bislang eher irrelevant. Anleger und Trader setzen im Zweifel lieber auf relativ etablierte und liquide Standards wie Bitcoin und Ethereum.

Hinweis auf Interessenkonflikte: Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin, Ethereum.

Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "AKTIONÄR Depot" von DER AKTIONÄR.

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