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01.06.2021 Andreas Deutsch

Bitcoin: So schlimm wie 2011 – „großartig“

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Bitcoin

Sell in may and go away: Fans von Kryptogeld haben die alte Börsenweisheit ernstgenommen und sich massiv von ihren Bitcoins getrennt. Im Mai verlor die bekannteste Kryptowährung exakt 35,3 Prozent und damit so viel wie zuletzt im September 2011. Ein berühmter Investor hält den Absturz für großartig.

„Der Bitcoin crasht. Tolle Nachrichten“, twitterte Robert Kiyosaki am Sonntag. „Wenn der Kurs bei 27.000 Dollar liegt, beginne ich eventuell wieder zu kaufen.“

Der Autor mehrerer Bestseller wie „Rich Dad, Poor Dad“ weiter: „Viel wird von der globalen Makro-Umgebung abhängen. Denken Sie daran, dass das Problem nicht Gold, Silber oder Bitcoin ist. Das Problem sind die Inkompetenten in der Regierung, der Fed und an der Wall Street. Erinnern Sie sich daran, dass Gold im Jahr 2000 300 Dollar kostete."

Aktuell notiert Gold bei 1.914 Dollar.

Kiyosaki sieht für Bitcoin deutlich mehr Potenzial. Im April prognostizierte er: „Bitcoin wird in den kommenden fünf Jahren auf eine Million Dollar steigen.“

Bitcoin (ISIN: CRYPT0000BTC)

DER AKTIONÄR bleibt bei seiner Einschätzung: Der Bitcoin ist ein hochinnovatives Asset und hat mittel- bis langfristig viel Potenzial. Doch kurzfristig dürfte es angesichts des politischen Gegenwinds und der Unberechenbarkeit Elon Musks (DER AKTIONÄR berichtete) volatil bleiben.

Hinweis auf Interessenkonflikt:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "AKTIONÄR Depot" von DER AKTIONÄR.

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