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18.02.2021 Nikolas Kessler

Bitcoin: Der dickste Fisch im Teich schnappt zu

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Bitcoin

Der Einstieg großer Unternehmen und Finanzinstitute in den Kryptomarkt ist das große Thema und hauptverantwortlich dafür, dass der Bitcoin dieser Tage von Rekord zu Rekord springt. Inzwischen hat sich auch BlackRock, der größte Vermögensverwalter der Welt, zu Wort gemeldet.

In einem Interview mit dem US-Finanzsender CNBC hat Chief Investment Officer Rick Rieder angedeutet, dass BlackRock bereits einen gewissen Prozentsatz des enormen Portfolios in Kryptowährungen investiert hat. Nach seinen Worten habe der weltgrößte Vermögensverwalter „angefangen, sich mit Krypto-Investments zu beschäftigen“.

Die Volatilität sei außergewöhnlich hoch, doch die Investoren sehnten sich nach Wertspeichern. „Die Menschen suchen nach Anlagen, die auch unter der Annahme steigender Inflation und wachsender Schulden im Wert steigen können“, begründet der CIO das Eintauchen in den Kryptomarkt.

Wie aus Dokumenten an die US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht, hat BlackRock daher bereits im Januar zwei der Fonds für mögliche Bitcoin-Investments geöffnet – den BlackRock Strategic Income Opportunities Fonds sowie den BlackRock Global Allocation Fund. Demnach setzt der Asset Manager bei möglichen Krypto-Investments auf Bitcoin-Futures sowie darauf basierende Derivate.

Krypto-Investments können Sinn machen

BlackRock halte heute viel mehr Cash als in der Vergangenheit üblich – unter anderem, weil Zinsgeschäfte nicht mehr als Hedge taugten, so Rieder. „Einen Teil des Cash-Bestands in Form von Dingen wie Krypto zu halten, macht für mich Sinn.“ Wie groß der Anteil solcher von Krypto-Investments sein sollte, da will sich der CIO nicht festlegen. Das hänge davon ab, wie der Rest des Portfolios gestrickt sei.

Offen ließ Rieder auch, wieviel bei BlackRock bereits in Bitcoin und Co geflossen ist oder noch fließen soll. Angesichts von rund 8,6 Billionen Dollar Assets under Management (AUM), die das Unternehmen zum Jahreswechsel im Auftrag der Kunden verwaltet hat, ist aber klar: Ein kleiner Prozentsatz würde bereits reichen, um beim Bitcoin hohe Wellen zu schlagen.

Die Liste der Unternehmen, die mit einem Einstieg in den Kryptomarkt liebäugeln oder den Sprung bereits gewagt haben, wächst und wächst. Das stärkt nicht nur Glaubwürdigkeit und Renommee des Bitcoin, sondern treibt auch den Kurs. Nach dem Sprung über die psychologisch wichtige Marke von 50.000 Dollar zu Wochenbeginn hat er am Mittwoch bei 52.534 Dollar ein neues Allzeithoch markiert. Gewinne laufen lassen!

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Autor Nikolas Kessler ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "AKTIONÄR Depot" von DER AKTIONÄR.

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