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13.09.2021 Nikolas Kessler

Bitcoin: 38.000 oder 100.000 Dollar – wohin geht die Reise?

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Bitcoin

Nach der deutlichen Korrektur in der Vorwoche bleibt der Bitcoin im Konsolidierungsmodus. Ein zeitweiliger Sprung über die 46.000-Dollar-Marke hatte sich am Sonntag nicht als nachhaltig erwiesen. Stattdessen geht es zu Wochenbeginn zunächst um weitere drei Prozent bergab.

Damit steckt der Kurs nun mitten in der Unterstützungszone zwischen 44.000 und 45.000 Dollar. Falls er diese nach unten verlassen sollte, drohen erneute Tests der Unterstützungen im Bereich von 41.900 sowie bei rund 38.000 Dollar.

Solange dies nicht der Fall ist und sich der Bitcoin weiterhin vergleichsweise stabil auf dem aktuellen Niveau hält, bleiben der horizontale Widerstand bei rund 46.000 Dollar sowie die 200-Tage-Linie, die knapp unterhalb davon verläuft, aber in Schlagdistanz. Gelingt es, diese beiden Hürden nachhaltig zurückzuerobern, wäre nach der scharfen Korrektur in der Vorwoche ein wichtiger Schritt für einen Rebound getan.

Historische Muster machen Mut für die Zukunft

Zwar hat die dynamische Kurserholung seit Ende Juli kurzfristig einen Dämpfer bekommen, an den längerfristigen Aussichten hat sich nach Einschätzung von Branchenexperten aber nichts geändert. Krypto-Investor Lark Davis erinnerte via Twitter daran, dass der Bitcoin im September traditionell eher schwach und dafür im Schlussquartal oft für einen Ausbruch nach oben gut sei. Einen Anstieg auf 100.000 Dollar bis zum Jahresende hält er daher nach wie vor für möglich.

Auch Krypto-Analyst Filbfilb sieht beim Bitcoin noch jede Menge Luft nach oben und bezieht sich dabei auf eine Grafik des Trading-Portals Decentrader. Dort ist die Kursentwicklung des Bitcoin nach den Halvings in den Jahren 2013 (rot), 2017 (blau) sowie zwischen 2020 und heute (grün) übereinander gelegt. Der Experte erkennt darin starke Parallelen zur Kursentwicklung im Jahr 2017 – was bei einer anhaltenden Korrelation auf weitere Kursgewinne und neue Höchststände hoffen lässt. 

Auf kurze Sicht hat sich die Lage im Bitcoin-Chart etwas eingetrübt, doch das ist kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Langfristig sieht der AKTIONÄR die digitale Leitwährung weiterhin auf der Überholspur. Investierte Anleger bleiben daher dabei. Mutige können eine Stabilisierung auf dem aktuellen Niveau zum Einstieg nutzen.

Hinweis auf Interessenskollision:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Autor Nikolas Kessler ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "AKTIONÄR Depot" von DER AKTIONÄR. 

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