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21.08.2020 Carsten Stork

Dollar-Index: US-Wahlen und Trump-Faktor – steigende Kurse?

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BNP Paribas Knock-Out U.S. Dollar Index Future 09/2020 (ICE) USD

Der US-Dollar musste leiden: Seit seinem kurzzeitigen Hoch als "sicherer Hafen" im März 2020 kurz nach Ausbruch der Coronakrise ist der Dollar-Index um mehr als elf Prozent auf knapp über 92 Punkte gefallen. In den Fokus rückt dabei das Krisenmanagement von Präsident Trump im Umgang mit der Coronakrise und die im November bevorstehend US-Wahl. Die Umfragen sehen seinen Konkurrenten Joe Biden klar vorne.

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Geht es nach den Buchmachern, ist die Wahl bereits entschieden – und Biden gewinnt
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"Heftiger" Einbruch des Dollar-Index seit Ausbruch der Coronakrise

Doch was denkt der Markt?

Die Commitements-of-Traders-Daten zeigen seit Wochen an, dass die Profis den Dollar-Index Long gehen. Das kam in der Geschichte des Produktes nur selten vor und sorgte immer für steigende Kurse. Liegen also die Buchmacher falsch? Sollten doch die Republikaner das Rennen machen? Beruhigt sich die Covid-19-Situation und Präsident Trump zieht als Gewinner erneut in das Weiße Haus ein? Wir werden sehen.

Was ist der Dollar-Index?

Der US-Dollar-Index wurde 1973 eingeführt und ist eine Kennzahl, welche den Wert des US-Dollars gegen einen Währungskorb aus sechs Währungen vergleicht. Er stellt somit das Verhältnis von sechs Währungen zum US-Dollar dar, wobei der Euro mit dem Handelsvolumen aus zwölf EU-Ländern aktuell am stärksten berücksichtigt wird (57,6 Prozent). Die weiteren Währungen sind aktuell wie folgt gewichtet: Japanischer Yen (13,6 Prozent), Britische Pfund (11,9 Prozent), Kanadische Dollar (9,1 Prozent), Schwedische Krone (4,2 Prozent) und der Schweizer Franken (3,6 Prozent). Anhand des Verlaufs des US-Dollar-Index lässt sich die Stärke oder Schwäche des US-Dollars ablesen. 

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