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23.06.2021 Carsten Stork

Mais-Future: Seltenes Signal – was hat das für die Kursentwicklung zu bedeuten?

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BVT Knock-Out Mais Future 07/2021 (CBOT) USD

Am vergangenen Donnerstag hat es im Mais-Future einen großen Abverkauf gegeben. Doch am nächsten Handelstag folgte eine starke Gegenbewegung. In der Folge hat sich dadurch eine „Railroad“-Chart-Konstellation ausgeprägt, die als Anzeichen für steigende Kurse gilt und die jüngste Talfahrt damit beenden könnte.

Es kommt selten vor, aber es passiert ab und an: das Zustandekommen einer „Rail-Road“-Konstellation. Dies bedeutet, dass nach einer massiven Kursbewegung unmittelbar ein Gegenbewegung einsetzt, und die beiden Kerzen fast eine identische Größe haben. So geschehen letzte Woche im Mais-Future. Das Hoch am 17. Juni lag kurz nach der Eröffnung bei 573,25 Cent, das Tagestief wurde gegen Tagesende bei 532,50 erreicht. Eine starke Bewegung für einen Tag. Am Freitag, 18. Juni, dann das gegenteilige Bild. Das Tief lag kurz nach der Eröffnung bei 530,50 Cent, danach konnte der Preis bis auf 575 Cent ansteigen. In anderen Worten: Nichts passiert! Eine solche Kurskonstellation kommt in den Märkten relativ selten vor und ist im vorliegenden Fall als bullishes Signal zu werten. 

GenesisFT
"Railroad"-Konstellation im Mais-Future letzte Woche

Rekord-Ernte muss her, um Lieferengpässe zu vermeiden

Der Markt für Mais muss wohl eine Rekord-Ernte einfahren um zukünftige Lieferengpässe zu vermeiden. Damit gerät das Wetter wieder verstärkt in den Fokus. Aktuell ist der Markt möglicherweise mit verstärkt trockenem Wetter konfrontiert, dies könnte der Ernte schaden. Experten rechnen außerdem mit einem Produktionseinbruch von fünf bis sechs Millionen Tonnen in Brasilien.

China in "Lauer"-Stellung

Die Volksrepublik China, einer der größten Importeure des Rohstoffes weltweit, hat zwar kürzlich bekannt gegeben, erst bei niedrigeren Preisen wieder auf Einkaufstour zu gehen. Allerdings sprechen auch hier die Zahlen eine andere Sprache. Die chinesischen Mais-Importe lagen allein im Monat Mai 395,30 Prozent über dem Vorjahr. Von Zurückhaltung also keine Spur. Auch scheint die wieder erstarkte Schweinepest in China keine Auswirkungen zu haben.

Aus Sicht des Rohstoff-Investors bietet die technische Konstellation in Kombination mit der fundamentalen Situation eine interessante Möglichkeit für einen Long-Einstieg.

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