Bis 2030 könnte der Goldpreis Prognosen zufolge auf bis zu 7.000 Dollar steigen. Das macht den Goldminensektor für Anleger besonders interessant.
Gold ist wieder gefragt. Nach der Korrektur im Anschluss an das Allzeithoch von 5.595 Dollar je Unze Ende Januar rückt die US-Schuldenproblematik das Edelmetall erneut in den Fokus. Die U.S. National Debt Clock überschritt vor Kurzem die Marke von 40 Billionen Dollar. Zugleich stehen die langfristigen US-Anleiherenditen auf dem höchsten Niveau seit 19 Jahren. Das belastet das Vertrauen in den Dollar und stützt die Nachfrage nach Gold. Verliert der Greenback an Wert, wird das Edelmetall für Käufer außerhalb der USA günstiger. Prognosen zufolge könnte Gold bis 2030 auf bis zu 7.000 Dollar je Unze steigen.
Goldminenaktien mit zusätzlichem Hebel
Steigt der Goldpreis, wachsen bei Minenunternehmen häufig die Erlöse, während die Förderkosten kurzfristig vergleichsweise stabil bleiben. Dadurch können sich die Gewinnmargen überproportional verbessern. Dividenden und Aktienrückkäufe sorgen bei vielen großen Produzenten für zusätzlichen Charme.
Barrick Mining, einer der weltgrößten Goldproduzenten, verfügt über Assets in 17 Ländern und schüttete 2025 rund 2,4 Milliarden Dollar aus. Newmont, das weltweit führende Goldminenunternehmen, gab 2025 insgesamt 3,4 Milliarden Dollar an seine Aktionäre weiter und beendete das Jahr mit einer Netto-Cashposition. Kinross Gold weitete zuletzt 2025 Dividende und Aktienrückkaufprogramm aus.
Goldminen-Chance gebündelt nutzen
Goldminen bieten attraktive Chancen, ihre Geschäftstätigkeit ist jedoch von vielen Faktoren abhängig – etwa von Förderkosten, einzelnen Minenstandorten und den politischen Rahmenbedingungen in den Förderländern. Genau deshalb kann ein gebündeltes Investment besonders sinnvoll sein: Es verteilt die Chancen auf mehrere Unternehmen und verringert die Abhängigkeit von der Entwicklung eines einzelnen Produzenten.
Genau hier setzt der DER AKTIONÄR Best of Gold Miners Index an und bündelt neun aussichtsreiche Goldproduzenten. Er kombiniert große, international aufgestellte Konzerne mit mittelgroßen Anbietern und ermöglicht Anlegern einen unkomplizierten Zugang zum Goldminensektor. Statt einzelne Werte auswählen und laufend beobachten zu müssen, investieren Anleger gebündelt in einen chancenreichen Aktienkorb.
Neben den oben bereits genannten Unternehmen sind auch Agnico Eagle Mines und B2Gold im Index vertreten. B2Gold erhielt zuletzt von Mali die Genehmigung für den Abbau von Fekola Regional. Dadurch kann die Lebensdauer der derzeit größten Mine bis weit in die 2030er-Jahre verlängert werden. Die Aktie könnte zu einer Cashmaschine werden. Agnico Eagle Mines wiederum ist ein international diversifizierter Produzent mit Minen in politisch stabilen Regionen, dessen Produktionskosten mit 1.471 Dollar je Unze deutlich unter dem Branchendurchschnitt liegen.
Sollten die strukturellen Treiber – hohe Staatsschulden, Dollar-Skepsis und die Nachfrage nach Sachwerten – anhalten, bleiben die Aussichten für Goldproduzenten im DER AKTIONÄR Best of Gold Miners Index weiter ausgezeichnet. Für konservativ ausgerichtete Anleger bietet sich das Index-Zertifikat mit der WKN DA0AAY an. Mutigere Anleger können auch spekulativere Produkte auf den Index in Betracht ziehen.
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