QE war gestern. Doch die Anleihekäufe enden nicht. Jetzt ist es das Finanzministerium, das auf dem Anleihemarkt eingreift. Die zuletzt kräftig gestiegenen Renditen der US-Staatsanleihen geraten unter Druck. Und Gold schießt plötzlich wieder nach oben.
Die USA greifen dem Anleihemarkt unter die Arme – und Gold profitiert. Nachdem das US-Finanzministerium angekündigt hat, die Rückkäufe eigener Staatsanleihen deutlich auszuweiten, gaben die Renditen spürbar nach. Das bedeutet Rückenwind für den Goldpreis. Sinkende Zinsen verringern die Opportunitätskosten des zinslosen Edelmetalls. Anders gesagt: Wenn Anleihen weniger attraktiv werden, glänzt Gold umso heller.
Brisant ist dabei nicht nur der Renditerückgang an sich, sondern auch das Signal dahinter. Wenn Washington eingreifen muss, um den Markt für Staatsanleihen zu stabilisieren, zeigt das, wie angespannt die Lage inzwischen ist. Für viele Investoren ist das ein weiterer Grund, auf Sicherheit zu setzen – und die heißt in unruhigen Zeiten nun einmal Gold. Kommt dann noch die Aussicht auf eine perspektivisch lockerere Geldpolitik hinzu, ist die Mischung für den Goldpreis fast schon ideal.
In den vergangenen Tagen sorgten die Renditen, die auf den höchsten Stand seit 2007 gestiegen waren, für Gegenwind bei den Edelmetallen. Doch heute springt Gold um über 100 Dollar nach oben und notiert aktuell sogar über der Marke von 4.450 Dollar je Unze. Mit diesem erneuten Anstieg macht Gold eines klar: Das Edelmetall will die nächste Rallyphase einläuten. Die Gewinne summieren sich mittlerweile auf deutlich mehr als zehn Prozent in drei Wochen. Die großen Profiteure kennen Sie: Die Minenaktien.
Die Uhr tickt. Nur noch bis heute Mitternacht gibt es mit dem Code "SUMMER15" 15 Prozent Rabatt auf alle Goldfolio-Abos. Nutzen Sie die Chancen und rüsten Sie sich für die nächste verrückte Rally bei Edelmetallen und Minen.
Heute, 15:20
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