13.08.2015 Nikolas Kessler

DAX vor Erholungsversuch – China wertet erneut ab

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TecDAX
Trendthema

Die chinesische Regierung hat den Yuan zum dritten Mal in Folge merklich abgewertet – im Vergleich zu den beiden Vortagen hielten sich die Auswirkungen auf die internationalen Aktienmärkte eher in Grenzen. Während Chinas Festlandbörsen weiterhin leicht im Minus lagen, haben sich der Hang Seng in Hongkong und der Nikkei in Tokio wieder deutlich ins Plus gearbeitet.

Auch die New Yorker Börsen haben ihre anfänglichen Verluste am bis zum Handelsende ausgeglichen. Der Dow Jones ging beinahe unverändert bei 17.402 Punkten aus dem Handel. Händler verwiesen auf Spekulationen, wonach die Notenbank Fed eine erste Leitzinserhöhung in den USA seit der Finanzkrise nach hinten verschieben könnte. Zuletzt wurde diese Zinswende für September erwartet.

 

Am deutschen Aktienmarkt zeichnet sich nach den hohen Vortagesverlusten eine Erholung ab. Der Broker IG taxierte den DAX am Donnerstagmorgen 1,51 Prozent höher auf 11.090 Punkte. Auf Unternehmensseite blicken die Anleger am Donnerstag auf Quartalszahlen. Unter anderem öffnen der Stahl- und Industriekonzern ThyssenKrupp , der Düngerproduzent K+S sowie der Versorger RWE ihre Bücher.

Der Euro hat im New Yorker Handel zeitweise die Marke von 1,12 Dollar überschritten, ist am Donnerstagmorgen aber auf 1,1135 Dollar zurückgefallen.

Nach dem jüngsten Druck wegen der China-Sorgen haben sich die Ölpreise seit Mittwoch etwas gefangen. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete am Morgen 49,84 Dollar, 18 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI stieg um zehn Cent auf 43,40 Dollar.

Der Goldpreis ist dagegen um 0,2 Prozent auf 1.121,74 Dollar gesunken.

Die Aktie des Börsen-Riesen Apple legte um 1,54 Prozent zu. Am Vortag hatten Sorgen um die iPhone-Verkäufe in China noch stark belastet.

Nach schwachen Quartalszahlen hat der chinesische Amazon-Rivale Alibaba mehr als fünf Prozent verloren. Vor allem beim Wachstum blieb das Unternehmen hinter den Erwartungen zurück.

(Mit Material von Bloomberg und dpa-AFX)


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