12.06.2015 Nikolas Kessler

DAX von neuen Griechenland-Sorgen belastet: Deutsche Bank, Deutsche Telekom, Nanogate, Peugeot und Daimler im Fokus

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TecDAX
Trendthema

Nachdem die jüngste Erholung bereits am Donnerstag ins Stocken geraten ist, bleibt der DAX auch am Freitag im Rückwärtsgang. Zur Mitte des Handelstages steht der deutsche Leitindex 0,3 Prozent tiefer bei 11.285 Punkten. Grund dafür dürften wieder einmal Sorgen um den Ausgang der Griechenland-Krise sein.

Nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung berät die Regierung in Berlin derzeit, was im Falle einer Pleite Griechenlands zu tun sein. Im Gespräch seien demnach unter anderem Kapitalverkehrskontrollen. Der Bericht überrasche keinesfalls, animiere aber auch nicht zu Aktienkäufen, sagte Marktanalyst Andreas Paciorek vom Broker CMC Markets. Denn bevor es am Wochenende eventuell weitere Hiobsbotschaften zu diesem Thema geben könnte, würden viele Anleger lieber in Deckung bleiben.

Deutsche Bank: Die Lage bleibt ernst - aber wie lange?

Börsianer müssen sich weiter auf erhöhte Volatilität einstellen. Das liegt unter anderem an der weiterhin festgefahrenen Situation in Griechenland. Angeblich plant nun auch Angela Merkel mit dem Grexit. Die Deutsche Bank hat noch ganz anderen Stress.

Telekom: Dish-Gebot noch nicht vom Tisch - Gerüchteküche brodelt

Der US-Satellitenfernsehanbieter Dish feilt laut einem Pressebericht weiter an einem möglichen Gebot für die Telekom-Tochter T-Mobile US. Die Aktie der Deutschen Telekom reagiert positiv und zeigt sich in dem angeschlagenen Marktumfeld recht stabil.

Real-Depot-Wert Nanogate: Da ist der nächste Millionen-Auftrag

Nanogate erschließt im Rahmen der Wachstumsstrategie das Geschäftsfeld Sicherheitstechnik. Grundlage hierfür sind multifunktionale, hochtransparente und gleichzeitig bruchsichere Kunststoffverscheibungen, die unter der Dachmarke „Nglaze“ bereits erfolgreich in Referenzanwendungen ausgeliefert werden. Das Umsatzpotenzial für die neue Produktlinie liegt im zweistelligen Millionen-Bereich.

Daimler-Aktie: Wer hat Recht? Commerzbank, Deutsche Bank oder die UBS?

Drei Großbanken haben heute ihre neuesten Studien zur Aktie von Daimler veröffentlicht. Während sich die Experten der Commerzbank und der Deutschen Bank für die Anteilscheine des Stuttgarter Automobilherstellers unverändert positiv zeigen, ist die UBS hingen nach wie vor eher skeptisch gestimmt.

Peugeot: Der profitabelste Autobauer Europas fährt auf der Überholspur

Vor wenigen Monaten noch stand Peugeot kurz vor der Pleite. Jetzt rückt der Turnaround in greifbare Nähe. Die Aktie des französischen Autobauers ist recht Stabil durch die volatilen Handelstage gekommen. Risikofreudige Anleger können mit Hebel auf eine Fortsetzung des Aufwärtstrends spekulieren.

(Mit Material von dpa-AFX)