28.08.2015 Maximilian Steppan

DAX verschnauft nach 1.000-Punkte-Rallye - Öl setzt Erholung fort

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DAX
Trendthema

Nach seinem starken Vortag dürfte der Dax am Freitag ohne größere Veränderungen in den Handel gehen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen ganze zwei Punkte höher auf 10.317 Punkte. Nach seinem zwischenzeitlichen Einbruch um fast acht Prozent auf das Niveau von Dezember 2014 liegt der DAX auf Wochensicht inzwischen wieder mit fast zwei Prozent im Plus. Börsianer rechnen nach der starken Erholung mit Zurückhaltung.

Positive Konjunkturdaten in den USA

Die Entspannung an den Aktienmärkten rund um den Globus hat den US-Börsen am Donnerstag ebenfalls Auftrieb gegeben. Überwiegend positiv ausgefallene Konjunkturdaten untermauerten zudem das Bild einer sich weiter erholenden US-Wirtschaft, so dass die Wall-Street-Börsen das dickste Zweitagesplus seit 2009 einheimsten. Der Dow Jones Industrial schloss sehr fest mit plus 2,27 Prozent auf 16.654 Punkte und baute damit sein knapp vierprozentiges Plus vom Vortag aus.

Die Erholung an den asiatischen Börsen hat sich zum Ende einer turbulenten Woche fortgesetzt. Dabei wurden die Sorgen um einen weltweiten Konjunkturknick durch den guten Lauf der US-Wirtschaft abgemildert. Dies hatte bereits die Wall Street deutlich ins Plus getrieben. Der japanische Nikkei-225-Index folgte mit einem Aufschlag von mehr als drei Prozent. Die japanischen Festland-Börsen und der Hang-Seng-Index in Hongkong lagen im späten Handel annähernd zwei Prozent im Plus.

Der Euro hat sich bis zum Freitagmorgen nur wenig bewegt und stand zuletzt bei 1,1253 Dollar. Am Vortag war die Gemeinschaftswährung weiter gefallen unter die Marke von 1,13 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,1284 (Mittwoch: 1,1402) Dollar festgesetzt. Noch am Montag, als die Aktienbörsen auf Crashkurs gegangen waren, war der Eurokurs zugleich bis auf 1,1713 Dollar hochgesprungen. Seither hat er Schritt für Schritt wieder nachgegeben.

Der Goldpreis ist am Freitag gestiegen. Am Kassamarkt kostete die Unze Gold am frühen Morgen mit 1130,98$ 0,5 Prozentt mehr. Die Tatsache, dass Gold “sich über der Marke von 1100$ hält deutet darauf hin, dass der Markt die Wahrscheinlichkeit einpreist, dass eine Zinserhöhung (der Fed) nicht im September kommt”, kommentierte Howie Lee, Analyst bei Phillip Future Pte. in Singapur.

Die Ölpreise haben ihre Erholung am Freitag fortgesetzt. Kursgewinne an den Aktienmärkten in den USA und Asien hätten die Notierungen mit nach oben gezogen, hieß es aus dem Handel. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 47,94 US-Dollar. Das waren 38 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 50 Cent auf 43,06 Dollar.

(Mit Material von dpa-AFX)


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