06.07.2015 Maximilian Steppan

DAX schließt unter 11.000 Punkten: Deutsche Telekom, Daimler, Bank-Titel und Deutsche Lufthansa im Fokus

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Trendthema

Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben das Nein im Griechenland-Referendum besser verkraftet als befürchtet. Der DAX verlor am Montag 1,52 Prozent auf 10.890 Punkte. Im Handel vor Öffnung der Börse war das Minus noch deutlich höher gewesen - im Tagesverlauf erholte sich der Index. Der überraschende Rücktritt des griechischen Finanzministers Gianis Varoufakis wurde dabei von Börsianern als Stütze für den Markt gesehen. Sein Nachfolger wird der bisherige griechische Vize-Außenminister Euklides Tsakalotos. Dies teilte die griechische Regierung am Montag nach dem Rücktritt des bisherigen Finanzministers Gianis Varoufakis mit.

Deutsche Telekom: Sorge um griechische Beteiligung überschattet Analystenlob

Nach dem „Nein“ des griechischen Volkes bei der Abstimmung über das Reformpaket der europäischen Geldgeber ist die Angst um die Zukunft der griechischen Telekom-Beteiligung OTE wieder aufgeflammt. Ein positiver Analystenkommentar der Citigroup tritt dabei in den Hintergrund.

Daimler-Aktie: Super Zahlen, Anleger geben kein Stück aus der Hand

Es bleibt dabei: Daimler fährt der Konkurrenz im Premium-Bereich weiter auf und davon: Der Autobauer hat das Wachstumstempo seiner Autoverkäufe im Juni weiter erhöht. In dem Monat setzte der Stuttgarter Autobauer weltweit 180.945 Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und Smart ab, wie das Unternehmen am Montag mitteilte - ein Plus von 21,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Der Absatz von Daimlers Kernmarke Mercedes-Benz zog um 19,3 Prozent auf 169.616 Wagen an.

Griechen-Drama geht weiter - was bedeutet der Grexit für Deutsche Bank und Commerzbank wirklich?

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Deutsche Lufthansa: Schlichtung gescheitert - bleiben die Passagiere am Boden?

Im Tarifstreit zwischen der Deutschen Lufthansa und den Piloten hat die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit den Schlichtungsversuch für gescheitert erklärt. Pünktlich zur Sommerferien-Saison drohen der Kranich-Airline und ihren Töchtern nun neue Pilotenstreiks.

(mit Material von dpa-AFX)