24.03.2015 Maximilian Steppan

DAX schließt über 12.000 Punkten : Bank-Aktien, JinkoSolar, Wirecard, RWE, BASF, Gold, First Solar, Drillisch und Nvidia im Fokus

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TecDAX
Trendthema

Der schwächelnde Euro hat dem DAX am Dienstag wieder über die Marke von 12.000 Punkten geholfen. Hinzu kamen gute Nachrichten von der Konjunkturseite und neue Hoffnung auf eine einvernehmliche Lösung im griechischen Schuldenstreit. Der deutsche Leitindex schloss mit plus 0,92 Prozent bei 12.005 Punkten.

Stärker als erwartet ausgefallene Inflationszahlen aus den USA hätten am Nachmittag dem US-Dollar im Vergleich zum Euro wieder etwas Auftrieb gegeben, sagte Marktexperte Andreas Paciorek vom Broker CMC Markets. Nachdem der Euro zeitweise wieder über die Marke von 1,10 US-Dollar gesprungen war, hatte die Gemeinschaftswährung am Nachmittag kräftig nachgegeben und war bis auf 1,0891 US-Dollar gefallen.

Zuvor hatte gestützt, dass die Unternehmensstimmung in der Eurozone im März auf den höchsten Stand seit fast vier Jahren gestiegen war. Zudem gaben versöhnliche Töne des griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras in Berlin Hoffnungen in Sachen Schuldenstreit. Außenminister Frank-Walter Steinmeier sagte, die verbesserte Tonlage sei Voraussetzung für eine Lösung der Krise. Athen will nun der Eurogruppe bis Montag eine Liste mit Reformplänen schicken

Deutsche Bank, Commerzbank, Allianz, Munich Re - das sollten Anleger jetzt wissen

Seit dem Wochenende ist die Deutsche Bank in aller Munde. Die Spekulationen um die neue Strategie reichen vom Status quo bis zur Aufspaltung. Etwas ruhiger geht es bei der Commerzbank zu, nachdem sich die "Gelben" mit den US-Ermittlern auf eine Strafzahlung einigen konnte. Bei den Versicherern Munich Re und Allianz ist das Thema Heta-Anleihen brandheiß. Die niederländische ING will endlich wieder Dividende ausschütten.

JinkoSolar: Aktie vor Kursexplosion

Die Aktie von JinkoSolar befindet sich weiter im Aufwind. Zum Wochenauftakt wurde an der Wall Street erstmals seit fünf Monaten die Marke von 26 Dollar überschritten. Jetzt geraten auch zunehmend die noch immer zahlreichen Leerverkäufer in Bedrängnis.

Wirecard-Aktie: Goldman Sachs erhöht das Kursziel

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Wirecard von 60 auf 62 Euro angehoben und die Aktien auf der "Conviction Buy List" belassen. Der rückläufige Eurokurs helfe den Aktien global aufgestellter Unternehmen, schrieb Analyst Will Morgan in einer Studie zum europäischen Technologiesektor.

RWE: Millionenklage abgewiesen

Gute Nachrichten für den leidgeprüften Energieversorger RWE: Das Landgericht Essen erklärte am Dienstag eine Schadenersatzklage des russischen Oligarchen Leonid Lebedew gegen den deutschen Energieriesen für unzulässig. Die Klage gegen den ehemaligen RWE-Chef Jürgen Großmann sei dagegen zulässig. Die Auswirkungen auf den Aktienkurs halten sich bislang in Grenzen.

BASF-Aktie: Fairer Wert bei 66 oder 104 Euro?

Die BASF-Aktie zählte in den vergangen Monaten zu den stärksten Werten im DAX - seit Jahresbeginn beläuft sich das Plus auf fast 30 Prozent. Zuletzt kletterte der Titel sogar auf ein neues Rekordhoch. Auch die Analysten sind noch größtenteils positiv für den Chemieriesen gestimmt.

Gold dreht, wenn ...

Der Goldpreis hat in den vergangenen Tagen einen beeindruckenden Rebound auf das Parkett gelegt. Die Gründe sind vielfältig: Sicherlich dürfte der schwächere Dollar dem Edelmetall Auftrieb verliehen haben. Aber vor allem dürften technische Gründe für den Anstieg verantwortlich sein.

First Solar: Besser als Trina Solar, Jinko und Co?

Das Jahr begann rosig für First Solar. In den letzten zwei Monaten konnte die Aktie um satte 55 Prozent zulegen und die Rallye könnte noch lange weitergehen. Fondmanager Christofer Rathke, bester Fondsmanager 2013, sieht in seinem Marktkommentar in der Aktie des Solarunternehmens großes Potenzial.

Dividenden-Start Drillisch: Aktie kaufen oder verkaufen?

Die Drillisch-Aktie zeigt sich am heutigen Handelstag nahezu richtungslos. Auch zwei gegensätzliche Analystenkommentare sorgen für keine Kursbewegung.

Auto der Zukunft: Chips für Audi, BMW und Daimler

Der Mikroprozessoren-Hersteller Nvidia wandelt auf den Spuren von NXP und will sich künftig stärker im Automobilbereich engagieren. Das Unternehmen, das bislang vor allem für Grafikkarten in Computern bekannt ist, hat kürzlich eine Plattform vorgestellt, die in der Zukunft des autonomen Fahrens eine Schlüsselrolle spielen könnte.

(mit Material von dpa-AFX)