09.07.2015 Nikolas Kessler

DAX nimmt Kurs auf die 11.000-Punkte-Marke: Silver Wheaton, Lanxess, Zalando und Fielmann im Fokus

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TecDAX

Eine Stabilisierung an den zuletzt turbulenten Börsen in Asien hat dem deutschen Aktienmarkt am Donnerstag einen positiven Handelsstart beschert. Zur Mitte des Handelstages notiert der DAX mit rund 1,6 Prozent im Plus bei 10.922 Punkten. Händler sprachen allerdings von einem anhaltend nervösen Geschäft.

Zuletzt hatte vor allem die Talfahrt der Kurse in China für Unsicherheit gesorgt. Nach weiteren radikalen Schritten der Regierung ist der Kursverfall an den Börsen in Shanghai und Shenzen aber erst einmal gestoppt worden. Im Fokus der Investoren blieben auch die heftigen Bewegungen bei Rohstoffen und der ungelöste Schuldenstreit Griechenlands mit seinen Geldgebern, sagte Stratege Chris Weston vom Broker IG. Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem hat nach dpa-Informationen die EU-Kommission und die Europäische Zentralbank (EZB) damit beauftragt, den griechischen Antrag auf neue Rettungsgelder zu überprüfen. Das pleitebedrohte Land muss seine Schulden nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) umstrukturieren.

Silver Wheaton: Nein, danke

Die Aktie von Silver Wheaton ist in den vergangenen Tagen deutlich unter Druck gekommen. Und schon wird in diversen Internetforen von einem Schnäppchen gesprochen. Doch Vorsicht: Hinter dem Kursrutsch steckt mehr als die allgemeine Marktschwäche. Das gesamte Geschäftsmodell könnte hinterfragt werden. Dazu sind steigende Zinsen für den Konzern Gift.

Lanxess-Aktie: Das Ende der Fahnenstange?

Eine Abstufung durch Berenberg lastet am Donnerstagmorgen auf der Aktie von Lanxess. Nach dem kräftigen Kursplus im bisherigen Jahresverlauf sieht die Privatbank nun langsam das Ende der Fahnenstange erreicht. Am Donnerstagvormittag gehört die Aktie des Spezialchemiekonzerns zu den Schlusslichtern im DAX.

Zalando: Platzierung erfolgreich - wie sollten Anleger sich verhalten?

Deutlich leichter war der MDAX-Titel Zalando heute in den Handel gestartet. Für Druck auf die Aktie hat eine Aktienplatzierung gesorgt. Händlern zufolge wurden 8,27 Millionen Papiere oder 3,4 Prozent des Grundkapitals von den US-Banken Goldman Sachs und JPMorgan an Investoren verkauft. Der Platzierungspreis habe bei 29,50 Euro und damit mehr als 5 Prozent unter dem Xetra-Schlusskurs gelegen.

Fielmann-Aktie nach den Quartalszahlen – wie geht es weiter?

Die Optikerkette Fielmann hat ihren Wachstumskurs auch im zweiten Quartal fortgesetzt. Vor allem die zunehmende Nachfrage nach vergleichsweise teuren Gleitsichtgläsern zahlte sich für das Unternehmen, das in Deutschland in etwa jede zweite Brille verkauft, aus. Nach ersten Berechnungen stieg der Gewinn vor Steuern im Quartal um acht Prozent auf mehr als 52 Millionen Euro, wie Fielmann am Donnerstag anlässlich der Hauptversammlung in Hamburg mitteilte.

(Mit Material von dpa-AFX)

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