13.07.2015 Nikolas Kessler

DAX klettert nach Griechenland-Einigung ins Plus: Capital Stage, Daimler, Hypoport, Gazprom und Deutsche Bank im Fokus

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Trendthema

Der Euro-Krisengipfel hat den Weg für ein drittes Griechenland-Hilfspaket geebnet. Die Staats- und Regierungschefs der Eurozone verständigten sich einstimmig auf ein umfangreiches Spar- und Reformpaket für das Krisenland, berichtete EU-Gipfelchef Donald Tusk am Montag nach rund 17-stündigen Gipfelberatungen. In der Folge ist der DAX mit einem Plus von über einem Prozent bei 11.450 Punkten in den Handel gestartet.

Dank der Bewegung im griechischen Schuldendrama hat die Wall Street die Woche noch zum Positiven gewendet. Neue Spar- und Reformvorschläge aus Athen wurden in Brüsseler Kreisen als "guter Ausgangspunkt" gewertet. Die Anleger sind nun optimistisch, dass die Verhandlungen über ein neues Hilfsprogramm am Wochenende erfolgreich verlaufen. Nach einem Kurssprung an den europäischen Börsen gewann auch der Dow Jones Industrial letztlich 1,2 Prozent auf 11.760 Punkte.

An den chinesischen Festland-Börsen ging es am Montag den dritten Tag in Folge aufwärts. Der CSI 300 mit den 300 größten Werten vom Festland kletterte bis kurz vor Handelsschluss um mehr als zwei Prozent nach oben. Die staatlichen Eingriffe in den Markt nach einem massiven Abschwung machen sich damit bemerkbar. Zudem stiegen im Juni die Exporte wieder leicht, nachdem die ersten Monate des Jahres trübe ausgefallen waren.

Der Euro hat sich im Vergleich zum New Yorker Freitagshandel kaum mehr bewegt. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1136 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs gegen Freitagmittag auf 1,1185 Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8941 Euro.

Die Ölpreise haben am Montag an die Verluste der vergangenen Woche angeknüpft und weiter nachgegeben. Die Aussicht auf höhere Ölexporte durch das wichtige Förderland Iran habe die Preise belastet, hieß es aus dem Handel. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete am Morgen 57,58 Dollar. Das waren 1,15 Dollar weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 88 Cent auf 51,86 Dollar.

Nach SMA-Solar-Rallye: Startet jetzt Capital Stage?

SMA Solar war eine der beiden deutschen Papiere in der Titelstory „Reich mit Solar-Aktien“ und legte nun 30 Prozent zu. Zweiter Favorit ist Capital Stage. Die Produktion von Solarmodulen ist ein Geschäft mit großen Höhen und Tiefen. Planbarer ist der Verkauf von Strom aus Solarprojekten an den Staat oder private Stromkunden.

Daimler-Aktie: Hoffnungsschimmer aus China

Viele Autoaktien sind in den letzten Tagen deutlich unter Druck geraten. Der Grund: das Wachstum im wichtigsten Automarkt lässt laut Experten deutlich nach. Am Montag kommen jedoch wieder positive Signale aus China: Die Exporte stiegen im vergangenen Monat um 2,1 Prozent und damit stärker als es Analysten erwartet hatten. Die Importe waren zwar mit einem Minus von 6,7 Prozent erneut rückläufig. Experten hatten allerdings mit einem noch größeren Einbruch gerechnet.

Fintech-Hot-Stock Hypoport: „Immobilien-Interessierte aufgerüttelt“

Der Höhenflug der Hypoport-Aktie geht weiter. Das hat einen Grund: Das Transaktionsvolumen der Tochter Europace bricht alle Rekord. Im ersten Halbjahr kletterte es um 31 Prozent auf 22,9 Milliarden Euro. "Der Zinsanstieg Anfang Mai hat viele Immobilien-Interessierte aufgerüttelt und dem Markt zusätzliche Impulse gegeben. Das hilft auch uns", stellt Thilo Wiegand, Vorstandsvorsitzender der Europace AG, fest.

Gazprom: Das wird teuer …Teil 2

Trotz des jüngsten Gewinneinbruchs und der bestehenden Sanktionen gegen Russland lässt Gazprom nicht locker und investiert kräftig weiter. Nachdem Ende Juni die erwarteten Kosten für den geplanten Ausbau der Ostsee-Pipeline Nord Stream zwischen Deutschland und Russland bekannt gegeben worden waren, gibt es nun auch eine weitere konkrete Schätzung zur China-Pipeline.

Deutsche Bank: Milliardengewinn ist das Ziel

Die Deutsche Bank wird ihr Gewinnziel im laufenden Jahr wahrscheinlich erreichen. Dies sagte Joachim Häger, Deutschlandchef der Deutsche Asset & Wealth Management im Interview mit der Börsen-Zeitung. Für schlechte Stimmung sorgt weiterhin Griechenland.

(Mit Material von dpa-AFX)


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