27.03.2015 Maximilian Steppan

DAX eröffnet freundlich: MorphoSys, Apple, Deutsche Lufthansa und Daimler im Fokus

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DAX
Trendthema

Zum Wochenausklang dürfte der deutsche Aktienmarkt am Freitag mit Kursgewinnen in den Handel starten. 15 Minuten vor Handelsstart notiert der DAX 0,27 Prozent höher bei 11.901 Punkten. Dabei behielten die Anleger den Bürgerkrieg im Jemen im Blick, sagte Marktstratege Stan Shamu von IG. Saudi-Arabien hatte gemeinsam mit arabischen Verbündeten mit Waffengewalt eingegriffen. Der Konflikt in der Region droht sich damit auszuweiten. Der Jemen-Konflikt hatte zu Kursverlusten in dieser Woche geführt.

Die US-Börsen haben am Donnerstag ihre Verluste im Handelsverlauf teilweise wieder abgeschüttelt. Angesichts der kräftigen Verluste im Technologiesektor am Vortag hätten Anleger wieder Kaufgelegenheiten gewittert, begründete ein Marktanalyst die im späteren Verlauf erfolgte Erholung. Der Dow Jones Industrial beendete den Tag mit minus 0,23 Prozent bei 17.678 Punkten.

Die Ölpreise sind am am Freitag zunächst gefallen. Händler sprachen von einer Gegenbewegung nach den Gewinnen des Vortags, als die Preise wegen des Kriegs im Jemen deutlich ansprangen. Am Morgen kostete ein Barrel (etwa 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai 58,18 US-Dollar und damit 1,01 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,00 Dollar auf 50,44 Dollar.

TecDAX-Schlusslicht MorphoSys: Was ist da los?

Kurz vor dem gestrigen Handelsschluss schockte eine Nachricht des Biotechnolgieunternehmens MorphoSys die Anleger. Die Münchner und ihr US-Partner Celgene erklärten ihre Kooperation für beendet. Die MorphoSys-Aktie rauschte rund 16 Prozent in den Keller.

Apple: Wohin mit der ganzen Kohle?

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Deutsche Lufthansa: Wichtige Unterstützung gerissen - es sieht schlecht aus für die Aktie

Drei Tage nach dem Absturz einer Germanwings-Maschine steht die Lufthansa-Aktie immer noch unter Druck. Charttechnisch sieht es mittlerweile düster aus für den Titel. Derweil zieht der Konzern erste Konsequenzen aus dem Unglück.

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(mit Material von dpa-AFX)