21.04.2015 Maximilian Steppan

DAX erobert 12.000-Punkte-Marke fast zurück: Deutsche Post, Eight Solutions, BB Biotech, Deutsche Telekom, SAP und Versicherungs-Aktien im Fokus

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TecDAX
Trendthema

Enttäuschend schwache Wirtschaftsdaten haben den DAX am Dienstag wieder unter 12.000 Punkte gedrückt. Der deutsche Leitindex stand zuletzt 0,69 Prozent höher bei 11.974 Punkten und büßte damit einen Teil seiner Gewinne vom Vormittag ein.

Überraschend haben sich die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten eingetrübt. Der Indikator des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) fiel nach fünf Anstiegen in Folge im April auf 53,3 Zähler. Bankvolkswirte hatten einen Anstieg erwartet. Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank sprach allerdings von einem "gesunden Rückgang". Auch andere Makro-Experten sahen in den Zahlen keine nachhaltig negativen Signale.

Händler schoben das schmelzende DAX-Plus auch auf technische Gründe. "Dem DAX fehlen die Impulse, um sich eigenständig über der Kursmarke von 12.000 Punkten zu halten", sagte Aktienhändler Andreas Lipkow vom Vermögensverwalter Kliegel & Hafner. Externe Einflüsse wie die Berichtssaison in den USA und auch die ewige Diskussion um ein mögliches Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro hielten den Leitindex in engen Spannen.

Deutsche Post: Das raten die Analysten

Nach der Korrektur in der vergangenen Handelswoche hat sich der Aktienkurs der Deutschen Post wieder gefangen und könnte bald wieder Kurs auf das bisherige Allzeithoch bei 31,13 Euro nehmen. DER AKTIONÄR zeigt auf, ob die Analysten derzeit den Anlegern empfehlen bei den Papieren des Logistikriesen zuzugreifen.

0,50-Euro-Aktie mit Netflix-Fantasie - Chance auf über 100 Prozent

Netflix ist nicht zu stoppen. Die Aktie des Videodienstes ist nach der Vorlage guter Nutzerzahlen auf ein neues Rekordhoch gestiegen und kostet mittlerweile 531 Euro. Nur einen Bruchteil dessen müssen Anleger für Anteilscheine eines Unternehmens zahlen, das ebenfalls Filme und Videos im Netz anbietet. Eine Aktie kostet lediglich 0,50 Euro.

BB Biotech nach der Rekordfahrt: Analysten nehmen Aktie unter die Lupe

In den vergangenen Monaten war die Aktie von BB Biotech von einem neuen Rekord zum nächsten geeilt. Den vorläufigen neuen Höchststand markierte das Papier Mitte März bei 338,90 Euro. Nach der großen Rallye gönnt sich BB Biotech nun eine Verschnaufpause. Die Aktie korrigierte bis in den Bereich des Januar-Zwischenhochs 2015 bei 259,25 Euro, konnte diese Unterstützung aber erfolgreich verteidigen.

Deutsche Telekom: Aktie vor massivem Kaufsignal

Nach einer Konsolidierung haben die Bullen bei der T-Aktie zuletzt wieder das Steuer übernommen. Der DAX-Titel ist exakt an der seit Anfang Oktober 2014 gültigen Aufwärtstrendlinie abgeprallt. Nun rückt wieder das alte Jahreshoch bei 17,63 Euro in den Fokus.

SAP-Aktie nach Zahlen an DAX-Spitze - das Analystenurteil

Bei Europas größtem Softwarehersteller SAP hat zu Jahresbeginn selbst der schwache Euro die spürbar gestiegenen Kosten nicht wettmachen können. Den stark gestiegenen Umsatz konnte der DAX-Konzern nicht in mehr Gewinn ummünzen, sondern verdiente in den ersten drei Monaten spürbar weniger als vor einem Jahr, wie das Unternehmen am Dienstag in Walldorf mitteilte.

Allianz und Munich Re: Aktien jetzt zu hoch bewertet

In einem sehr freundlichen Marktumfeld können auch die Aktienkurse von Allianz und Munich Re zulegen. Nach Ansicht der Experten des Das US-Analysehauses Bernstein Research sind die beiden Papiere der Münchner Versicherungsriesen jedoch mittlerweile überbewertet. Sollten Anleger jetzt verkaufen?

(mit Material von dpa-AFX)

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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