Neue Ausgabe: 12 Top-Aktien für Post-Corona-Ära
27.08.2015 Maximilian Steppan

DAX erobert 10.000-Punkte-Marke zurück - Dow Jones mit Mega-Anstieg

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TecDAX
Trendthema

Die starken Schwankungen am Aktienmarkt setzen sich fort: Der Broker IG taxierte den DAX am Donnerstagmorgen 2,23 Prozent höher auf 10.220 Punkte. Damit winkt ein weiterer Versuch, wieder nachhaltig über die Marke von 10.000 Punkten zu klettern. Gestützt wird der DAX dabei von soliden Vorgaben aus Übersee. In Asien konnten sich die Märkte am Morgen durch die Bank erholen. Für etwas Entspannung sorgt bei den Anlegern aber vor allem, dass am Vorabend auch der Wall Street ein Comeback nach dem jüngsten Einbruch gelang.

Dow Jones gelingt Comeback

Die Wall Street hat am Mittwoch dank neuer Hoffnungen auf weiterhin niedrige Zinsen ein eindrucksvolles Comeback hingelegt. Nach einer zwischenzeitlichen Schwächeperiode stieg der Dow Jones Industrial im späten Handel steil nach oben über die Marke von 16.000 Punkten. Letztlich gewann er 3,95 Prozent auf 16.285 Punkte. Das ist der prozentual höchste Tagesgewinn seit 2011. Am Vortag hatte der Leitindex nach einer rasanten Berg- und Talfahrt noch den tiefsten Schlusstand seit mehr als 18 Monaten verzeichnet und den Verlust der vergangenen fünf Handelstage auf mehr als zehn Prozent ausgeweitet.

Asiatische Märkte legen zu

An den asiatischen Börsen ging es am Donnerstag durch die Bank aufwärts. Selbst die gebeutelten chinesischen Aktienmärkte stiegen und durchbrachen damit die schlimmste fünftägige Verlustserie in annähernd 20 Jahren. Der Shanghai Composite legte im späten Handel um anderthalb Prozent zu, der Hang-Seng-Index in Hongkong gewann zweieinhalb Prozent. Die Schwankungen nahmen deutlich ab. Erste Börsianer sprachen schon von einem guten Moment, um wieder in den Markt einzusteigen. Der Nikkei-225-Index in Tokio legte auch unter dem Eindruck des Comebacks der Wall Street zuletzt um ein knappes Prozent zu, nachdem der japanische Leitindex schon am Vortag deutlich im Plus geschlossen hatte.

Euro bei 1,13

Der Kurs des Euro hat sich bis zum Donnerstagmorgen wieder etwas erholt. Am Vortag war er Richtung 1,13 US-Dollar gefallen, zuletzt stand er bei 1,1350 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag noch auf 1,1402 (Dienstag: 1,1506) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8770 (0,8691) Euro.

Verschiebung der Zinserhöhung möglich

Der Goldpreis ist nach drei Tagen, in denen es abwärts ging, erstmals wieder gestiegen. Am Kassamarkt kostete die Unze Gold am frühen Morgen mit 1127,20$ 0,2 Prozent mehr. Die Aussicht auf eine Verschiebung der ursprünglich für September erwarteten Zinserhöhung in den USA stützt das Edelmetall.

Unterstützung aus Asien

Die Ölpreise sind am Donnerstag gestiegen. Eine Entspannung an den asiatischen Aktienmärkten habe die Ölpreise gestützt, hieß es aus dem Handel. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 44,07 US-Dollar. Das waren 93 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 80 Cent und lag bei 39,40 Dollar.

(mit Material von dpa-AFX)


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