24.08.2015 Maximilian Steppan

DAX erobert 10.000-Punkte-Marke nicht zurück: Apple, Nordex, Peugeot, Commerzbank, BMW, Daimler, Gold, Facebook und Gazprom im Fokus

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DAX
Trendthema

Chinas schwächelndes Wirtschaftswachstum versetzt die Finanzwelt in Alarmbereitschaft und schickt auch deutsche Aktien auf Talfahrt. Nach heftigen Kursturbulenzen in Asien stürzte auch der DAX zu Handelsbeginn um mehr als drei Prozent ab und lag damit erstmals seit Januar wieder unter der Marke von 10.000 Punkten. Die zwischenzeitliche Erholungsbewegung reichte bis auf 9.931 Punkte. Zur Halbzeit des Handelstages notiert der deutsche Leitindex bei 9.912 Punkten.

Innerhalb weniger Tage ist damit der gesamte Jahresgewinn des Deutschen Aktienindex wieder zusammengeschmolzen. Jahrelang haben große Wirtschaftsmächte vom rasanten Wachstum in China profitiert - jetzt geht die Sorge um, die Zeit des chinesischen Konjunktur-Turbos könnte vorerst vorbei sein.

Apple Elektroauto: Autobauer in Aufruhr - Aktie mit Mega-Verlusten

Volvo-Chef Håkan Samuelsson ist vor Apple und Google als neuen Konkurrenten für Autohersteller auf der Hut. "Ich glaube, man sollte das nicht unterschätzen", sagte er im Gespräch mit der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Google hat bereits ein selbstfahrendes Auto entwickelt, der iPhone-Hersteller Apple arbeitet Medienberichten zufolge an einem eigenen Elektroauto.

Nordex-Aktie geht in die Knie - und jetzt?

Die Aktie des Windanlagenbauers Nordex ist in den letzten Tagen stark unter Druck geraten. Mehrere Faktoren haben den Kurs belastet. Gewinnmitnahmen und die sich eintrübenden Aussichten für die Weltkonjunktur haben den Papieren zugesetzt. Die Credit Suisse stufte die beiden Wettbewerber Vestas und Gamesa ab, zudem sorgte der Verkauf der Nordex-Aktie aus dem TSI-Musterdepot von DER AKTIONÄR für weitere Abgaben.

Peugeot-Aktie: Wo liegen die nächsten Unterstützungslinien?

Die Aktie des französischen Autobauers Peugeot hat sich in den letzten Wochen gegenüber der Konkurrenz noch gut gehalten. Während BMW, Daimler und Volkswagen seit dem Höchstkurs im März zwischen 25 und 35 Prozent verloren haben, kam das Papier von Peugeot mit einem Minus von 19 Prozent noch gut weg. Fundamental hat sich nichts geändert.

Ausverkauf im DAX: Commerzbank-Aktie für 9,65 Euro - auch Deutsche Bank im freien Fall

Beim DAX brechen am Montag alle Dämme. Nach horrenden Verlusten in Asien rauscht der Leitindex unter die Marke von 10.000 Punkten. Zu den großen Verlierern gehören die Aktien der Banken. Aus charttechnischer Sicht sieht es furchtbar aus.

BMW versus Daimler: Welche Aktie kann sich besser behaupten?

Zu Wochenbeginn steht für die beiden deutschen Autobauer BMW und Daimler jeweils ein Minus von über drei Prozent zu Buche. Lässt sich für Anleger aus dieser Tatsache schließen, dass sich beide Werte proportional zueinander entwickeln?

Gold: Vorsicht!

Verkehrte Welt? Während die Börsen rund um den Globus einbrechen, klettert der Goldpreis Schritt für Schritt nach oben. Ein solches Szenario hat man lange nicht gesehen. Doch die Goldbullen sollten nicht sofort in Partystimmung verfallen. Noch ist aus Sicht der Bullen nichts gewonnen. Es könnten noch volatile Wochen bevorstehen. Warum?

Facebook ausgestoppt - Das sollten Anleger jetzt wissen

Auch die Facebook-Aktie blieb in einem sehr schwachen Gesamtmarkt von Kursverlusten nicht verschont. Der Titel gab am Freitag fast sieben Prozent nach. Der Stoppkurs des AKTIONÄR wurde gerissen.

Gazprom-Aktie stark unter Beschuss

In einem ohnehin sehr trüben Marktumfeld geht es mit den Papieren von Gazprom im heutigen Handel deutlich nach unten. So verbilligen sich die Anteilscheine des weltgrößten Erdgasproduzenten um fast sieben Prozent auf nur noch 3,30 Euro. Was sind die Gründe für das erneute Kursdebakel?

(mit Material von dpa-AFX)

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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