Nordex-Aktie nach der Korrektur: Analysten blasen zum Einstieg

Nordex-Aktie nach der Korrektur: Analysten blasen zum Einstieg
Foto: Börsenmedien AG
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Marion Schlegel 30.04.2015, 06:39 Marion Schlegel
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Die Aktie von Nordex hat in den vergangenen Tagen nach abschlägigen Aussagen über eine Suche nach einem Partner nachgegeben. Allein am Mittwoch büßte der im TecDAX notierte Wert fast vier Prozent auf 18,29 Euro ein. Damit gehört das Papier zu den schwächsten Werten des Tages im deutschen Technologiewerte-Index, der 2,6 Prozent nachgab. Noch am 10. April war die Nordex-Aktie mit 20,635 Euro auf den höchsten Stand seit September 2008 gestiegen.

Im Alleingang

Der Windkraftanlagenbauer will auch weiterhin alleine wachsen und ist nicht auf der Suche nach einem Partner, der Nordex übernehmen könnte, wie Unternehmenschef Jürgen Zeschky in einem Interview mit der Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag" sagte. Ende März waren entsprechende Gerüchte aufgekommen, nachdem sich Zeschky generell offen für eine Übernahme gezeigt hatte.

"Die Aktien wurden in letzter Zeit stark von Gerüchten getrieben. Nun aber gab es zumindest in Teilen eine Absage", erklärte Händler Andreas Lipkow von Kliegel & Hafner die Verluste. "Ein Teil der heißen Luft wird nun abgelassen, was die Aktien wieder auf ein attraktives Kursniveau zurückbringt." Er rechnet damit, dass die Schwächephase der Aktie bald beendet sein dürfte und die Marktteilnehmer wieder zum Tagesgeschäft übergehen.

Aufstufung durch Goldman Sachs

Auch die US-Investmentbank Goldman Sachs zeigt sich äußerst optimistisch, was die weitere Entwicklung von Nordex angeht. Sie hat das Papier von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 19,80 auf 24,50 Euro angehoben. Analystin Deborah Wilkens rechnet in einer Studie vom Mittwoch mit steigenden Markterwartungen für den Hersteller von Windkraftanlagen. Die Signale deuteten nicht nur auf eine starke Auftragslage hin, sondern auch auf eine erfreuliche gute Nachfrage aus Regionen außerhalb Europas. Die Ergebnisse des ersten Quartals sieht Wilkens als Kurstreiber. Auch DER AKTIONÄR ist zuversichtlich und empfiehlt die aktuelle Korrektur zu Nachkäufen zu nutzen.

(Mit Material von dpa-AFX)

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