Bis auf fast 80 Euro stieg die Aktie der Deutsche-Bank-Tochter DWS Group im September und markierte damit ein neues Allzeithoch. Seitdem ging es aber, auch marktbedingt, steil abwärts. Die diese Woche gelieferten Quartalszahlen überzeugten auf den ersten Blick nicht. Dennoch könnten sie Ausgangspunkt einer Trendwende sein.
Eigentlich lasten hohe Zinsen auf dem Geschäft von Vermögensverwaltern wie der DWS. Das zeigte sich nicht zuletzt 2022, als die Notenbanken weltweit eine scharfe geldpolitische Korrektur vollzogen. Das lastete längere Zeit auf dem Kurs. Nun ist die Situation ähnlich: Die Leitzinsen stiegen an, und auch die Marktrenditen haben lange nicht gesehene Niveaus erreicht.
Da die Börsen weiterhin gut laufen und Vermögensverwalter hauptsächlich von dieser Entwicklung abhängen, ging es auch für die DWS bis Anfang September immer weiter nach oben. Dann hat sich ein Abwärtstrend ausgebildet; die 50-Tage-Linie wurde bereits vor rund fünf Wochen gerissen.
30.10.2026, 08:00
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