Einstiegschance – bei diesen 11 Top-Aktien
Foto: Shutterstock
18.01.2022 Andreas Deutsch

Allianz: Historisches Break rückt näher

-%
Allianz

Die Aktie der Allianz hat – wie vom AKTIONÄR erwartet – 2022 mächtig Momentum aufgenommen. Seit Jahresanfang liegt der Titel des größten deutschen Versicherers mit 9,3 Prozent im Plus, was Platz 8 im DAX bedeutet. Das Chartbild hat sich folglich exzellent entwickelt. Viel fehlt nicht mehr, und der Aktie gelingt ein Mega-Break.

Wer vor rund 20 Jahren Allianz-Aktien gekauft hat, ist im Minus. Aber womöglich nicht mehr lange. Der Titel notiert aktuell bei 226 Euro, womit noch drei Prozent bis zum Hoch vom März 2020 bei 232,60 Euro fehlen.

Gelingt das Break, würde als Nächstes das Hoch aus dem Jahr 2002 geraten. Damals notierte die Allianz bei 265 Euro und war vom Rekordhoch bei 402 Euro bereits 35 Prozent abgestürzt.

Allerdings darf man bei der Allianz nicht nur auf die Kursentwicklung sehen. Das Unternehmen ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie wichtig Dividenden bei der Geldanlage sind. Wer genau vor 20 Jahren eingestiegen ist, kommt auf eine Performance (nur der Kurs) von minus fünf Prozent. Hätte er die Gewinnausschüttungen regelmäßig reinvestiert, hätte er seinen Einsatz glatt verdoppelt.

Allianz (WKN: 840400)

Die Allianz zählt mit einem 2022er-KGV von 10 und einer Dividendenrendite von fünf Prozent zu den günstigsten Aktien in ganz Europa. Gelingt das Break, wäre dies ein starkes Kaufsignal. Ziel des AKTIONÄR: 255 Euro, Stopp: 190 Euro.

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Allianz.


Behandelte Werte

Name Wert Veränderung
Heute in %
Allianz - €

Buchtipp: Modern Money Theory

Manche Ökonomen halten die Modern Money Theory (MMT) nicht nur für die Weiterentwicklung der Thesen von John Maynard Keynes, sondern auch für das richtige oder sogar einzige Rezept für erfolgreiche Finanzpolitik des 21. Jahrhunderts. Andere, wie etwa Paul Krugman, kritisieren sie scharf und warnen vor Hyperinflation. Kann man die Thesen der MMT mit „Mehr Staat, weniger Markt“ angemessen beschreiben? Haben die Ökonomen recht, die wollen, dass sich Geldpolitik an Beschäftigungszielen orientiert? Der passende theoretische Rahmen für Geldpolitik in unserer Zeit oder nur alter Wein in neuen Schläuchen – Kater garantiert? Wer mitreden will, der muss verstehen. Wer verstehen will, dem empfehlen wir diese Einführung ins Thema.
Modern Money Theory

Autoren: Wray, L. Randall
Seitenanzahl: 400
Erscheinungstermin: 06.10.2022
Format: Softcover
ISBN: 978-3-86470-852-7