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22.07.2019 Fabian Strebin

3 Gründe, warum die US-Banken der Deutschen Bank enteilt sind

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Die Deutsche Bank hat den größten Umbau seit Jahrzehnten angestoßen. 18.000 Mitarbeiter sollen gehen. Damit bringt CEO Christian Sewing das auf den Weg, was Investoren und Großaktionäre schon länger fordern. Bei den US-Banken sprudeln derweil die Gewinne, wie die letzte Woche gezeigt hat. Die Deutsche Bank fuhr für das zweite Quartal hingegen einen Verlust von 2,8 Milliarden Euro ein. Wieso sind die Amerikaner so viel erfolgreicher?

Die Deutsche Bank verdiente in den 2000er Jahren gut an den Hypothekenkrediten vor allem in den USA. Doch dann kam 2008 die Finanzkrise und führte zu hohen Verlusten. Einige Jahre später kamen Rechtsstreitigkeiten über diese Zeit auf, die die Bank lange beschäftigten. Ob alles abgearbeitet ist, kann keiner mit Bestimmtheit sagen.

Zu hohe Steuern

Die 2018 gesenkten Steuern in den USA sind ein großer Wettbewerbsvorteil für die dortigen Banken. Auch ohne Kostensenkungen sind daher die Gewinnmargen weiter gestiegen. In Deutschland sind die Steuern traditionell hoch. Schlecht für die Deutsche Bank.

Zu niedrige Zinsen

Ein weiterer Standortnachteil, der nicht nur die Deutsche Bank trifft, ist das Niedrigzinsumfeld. Seit der Finanzkrise verharren die Zinsen in der Eurozone auf der Nulllinie. Ein auskömmliches Kreditgeschäft ist damit für Banken nicht möglich. Die USA haben dagegen die Zinsen seit 2015 wieder merklich erhöht. Das hilft den Banken.


Schwieriges Umfeld

Der Umbau der Deutschen Bank ist notwendig, wann er Früchte trägt ist aber unklar. Mit den hohen Steuern und der Niedrigzinspolitik ist die Bank aber noch weiteren Faktoren ausgesetzt, die sie nicht beeinflussen kann. Derzeit ist von einem Investment abzusehen.


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