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07.07.2014 Werner Sperber

E.on: Der günstigste DAX-Wert; Börsenwelt Presseschau IV

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Die Experten der Wirtschaftswoche erklären, mit den heftigen Kursabstürzen haben die Anleger die schlechten Aussichten für das Geschäft von E.on bereits genügend berücksichtigt. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis beträgt 0,25 und ist damit so niedrig wie bei keinem anderen DAX-Konzern. Dabei sind die Chancen für die Trendwende gut. Der Aufbau des internationalen Stromgeschäftes ist mühsam, aber es geht voran. Das ist der Ausgleich für das schlechter laufende Stromgeschäft in Deutschland, welches von der von den Politikern angekündigten Energiewende sowie den damit einhergehend sinkenden Preisen für die Erzeuger belastet wird. E.on bietet nun auch immer mehr Strom aus erneuerbaren Quellen sowie dezentrale Kleinkraftwerke und Energieberatung an. Zudem hat sich das Unternehmen an Ölfeldern in der Nordsee beteiligt. Im ersten Quartal des laufenden Jahres belief sich der operative Cashflow auf 2,6 Milliarden Euro. Den Schulden von 31 Milliarden Euro stand Eigenkapital in Höhe von 35 Milliarden Euro gegenüber, was einer Eigenkapitalquote von 27 Prozent entsprach. Der Konzern ist also finanziell ausreichend versorgt. Die Ratingagentur Standard & Poor’s stuft E.on mit dem mittleren Investment-Grad A- ein.

Anleger sollten deshalb entweder das am 24. Juli 2015 fällige Discount-Zertifikat (WKN TD1 3BL) von HSBC Trinkaus auf E.on kaufen oder, wer risikobereit ist, das endlos laufende Faktor-Zertifikat (WKN CZ2 4PM) der Commerzbank auf E.on. HSBC zahlt höchstens 15 Euro zurück und gewährt einen Abschlag auf den Aktienkurs von derzeit 9,5 Prozent. Die Commerzbank hebelt die Kursbewegungen der Aktie um den Faktor 3.


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Der vorhergehende Text ist von der genannten Publikation übernommen sowie üblicherweise sinnwahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern. Kollege H. G. hat auf folgendes hingewiesen: Die Bezeichnung "endlos laufender Call-Optionsschein" ist nicht korrekt beziehungsweise irreführend, denn Optionsscheine (im strengen Sinne) haben immer eine Laufzeit. Korrekt müsste es "Turbo-Call-Optionsschein" etc. heißen. Im Sinne der leichteren Lesbarkeit behalten wir jedoch die Formulierung "endlos laufender Call-Optionsschein" bei.)




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