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31.05.2015 Marion Schlegel

DAX unter Feuer: Auf diese Marken sollten Anleger jetzt achten

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Der DAX hat die Gewinne aus der Vorwoche zuletzt wieder vollständig abgeben müssen. Anleger haben wegen der unveränderten Unsicherheit rund um das pleitebedrohte Griechenland am deutschen Aktienmarkt weiter Gewinne mitgenommen. Zudem dämpfte auch der wieder etwas steigende Eurokurs die Kauflaune.

Analyse der aktuellen Lage

"Das Rätselraten um den Stand in den griechischen Schuldengesprächen und das Ping-Pong zwischen griechischer Regierung und europäischen Geldgebern geht weiter und belastet auch heute", sagte Marktanalyst Andreas Paciorek von CMC Markets. Gestiegene Erwartungen an eine doch früher einsetzende Zinswende in den USA kämen da noch hinzu, sagte er. Die aktuellen Daten zum Wachstum der weltgrößten Volkswirtschaft im ersten Quartal wurden daher besonders beachtet: Nach Regierungszahlen ging das Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf das Jahr hochgerechnet um 0,7 Prozent zurück. Bankvolkswirte hatten mit einem etwas stärkeren Minus gerechnet. Neben diesen Schätzungen stehen in Kürze noch der Einkaufsmanagerindex aus der Region Chicago und das von der Uni Michigan ermittelte Verbrauchervertrauen auf der Agenda. Der Euro, der am Donnerstag zeitweise unter 1,09 US-Dollar gehandelt wurde, legte zuletzt wieder deutlich in Richtung 1,1000 Dollar zu. Solche Bewegungen reichen laut Daniel Saurenz von Feingold Reseach bereits aus, um ausländischen Investoren den Spaß am DAX zu verderben.

Charttechnische Betrachtung

In Anbetracht der starken Entwicklung seit Mitte Oktober vergangenen Jahres ist die aktuelle Konsolidierungsphase aber kein Grund zur Panik. Ohnehin gelten die Monate Mai bis September eher als schwache Börsenphasen. Aus charttechnischer Sicht ist der seit Oktober ausgebildete mittelfristige Aufwärtstrend noch intakt. Nahezu parallel verläuft außerdem die 90-Tage-Linie. Weitere wichtige Unterstützungen bilden die Horizontalen bei 11.180 und 11.000 Zählern. Wichtig ist nun, dass diese Supportlinien erfolgreich verteidigt werden können. Gelingt dies, dürfte der DAX relativ schnell wieder den nächsten Widerstand bei 12.080 Punkten ins Visier nehmen. Mehr als 26 Prozent konnte der Turbo-Long mit der WKN DG3SRK seit der Empfehlung des AKTIONÄR vor einem Monat inzwischen zulegen. Anleger sichern ihre Gewinne mit einem Stopp bei 13,30 Euro oder 11.350 Punkten beim DAX nach unten ab.

(Mit Material von dpa-AFX)

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