Das sind die Gewinneraktien von morgen!
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08.10.2014 Marion Schlegel

DAX-Check: Nur noch 113 Punkte bis zum großen Sell-off – SAP, Commerzbank und K+S werden durchgereicht

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Schwache Vorgaben von den internationalen Börsen sorgen neben ausbleibenden positiven Impulsen für weitere Verluste im DAX. Am Mittwoch verliert der deutsche Leitindex im frühen Handel 0,81 Prozent auf 9.013,06 Punkte. Damit liegt der Index weiter auf dem niedrigsten Niveau seit Anfang August und steuert auf die Marke von 9.000 Punkten zu. Der MDAX fällt um 1,00 Prozent auf 15.395,50 Punkte und der TecDAX sank um 1,32 Prozent auf 1.187,15 Punkte. Beim Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stand nach dem Start ein Minus von 0,39 Prozent zu Buche.

USA im Fokus
Zu Wochenbeginn hatten vor allem enttäuschende Konjunkturdaten aus Deutschland dem deutschen Aktienmarkt den Wind aus den Segeln genommen. Zusätzlich sorgen nun auch wieder die internationalen Vorgaben für Gegenwind: Die US-Börsen erlitten am Vorabend aus Sorgen um die Weltkonjunktur deutliche Verluste. Die Aktienmärkte hätten bereits ein paar schwache Wochen hinter sich - angesichts des scharfen Ausverkaufs an der Wall Street sei das aber noch nicht ausgestanden, kommentierte Marktstratege Craig Erlam vom Broker Alpari UK. Händler warten zunehmend nervös auf den Start der US-Berichtssaison am Abend. Diese wird traditionell Alcoa mit der Vorlage der Quartalszahlen einläuten. Zusätzlich dürften die Sitzungsprotokolle der US-Notenbank Fed wieder in den Blick geraten.

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Put laufen lassen
Im DAX gibt es am Morgen nur zwei Gewinner – und das auch nur marginal. Bayer und Fresenius notieren jeweils 0,1 Prozent im Plus. Größte Verlierer sind K+S mit minus 1,53 Prozent, Commerzbank mit 1,54 Prozent und SAP mit einem Minus von mehr als zwei Prozent. DER AKTIONÄR hat am Montag im Rahmen des DAX-Check beim DAF Deutsches Anleger Fernsehen den Turbo-Put-Optionsschein mit der WKN CC1 FBF empfohlen. Dieses Papier liegt mittlerweile bereits gut im Plus, hat aber noch deutliches Kurspotenzial – insbesondere wenn die 9.000-Punkte-Marke fallen sollte. Denn dann rückt das Augusttief bei rund 8.900 Punkten in den Fokus. Wird auch dieses durchschritten, wären kurzfristig weitere deutliche Abgaben wahrscheinlich. Der Stoppkurs sollte vorerst im Bereich von 9.210 Punkten belassen werden.

(Mit Material von dpa-AFX)

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