8 Aktien mit maximalem OHO-Effekt
07.05.2015 Thomas Bergmann

DAX-Check: Auf diese Marken kommt es jetzt an!

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DAX

Der deutsche Aktienmarkt beendete den Mittwochshandel scheinbar ohne große Zwischenfälle mit einem leichten Plus von 22 Zählern. Doch zwischendurch brauchten die Anleger wieder einmal starke Nerven: Nach dem Anstieg auf 11.457 Punkte ging es zeitweise um mehr als 200 Zähler wieder rückwärts. Auch der Donnerstag verheißt nichts Gutes.

Der deutsche Leitindex hatte am Mittwoch sein Tagestief bei 11.239,86 Punkten und traf damit nahezu punktgenau das 38,2%-Fibonacci-Retracement der Aufwärtsbewegung von Januar bis Anfang April (11.240,10). Bemerkenswert ist ferner, dass sich der DAX in die seit dem Allzeithoch ausgebildte Flaggenformation zurückgekämpft hat.

Warnsignale

Dennoch müssen DAX-Anleger derzeit auf der Hut sein. Erstens wurde die 55-Tage-Linie bei 11.705 Punkten mittlerweile nachhaltig unterschritten und damit ein Verkaufssignal bestätigt. Zweitens kann die Unterstützungslinie bei 11.240 Punkten jederzeit nach unten geschnitten und damit ein weiteres Verkaufssignal generiert werden. Drittens dauert die Flaggen-Formation für eine trendbestätigende Flaggen-Formation bereits drei Wochen und damit ungewöhnlich lange (normal sind eine bis drei Wochen). Sollte die Formation nicht schnell nach oben aufgelöst werden, besteht die Gefahr, dass ein nachhaltiger Trendbruch vorliegt.

Darüber hinaus sprechen saisonale Gründe nicht unbedingt für den Kauf von Aktien. "Sell in May and go away", hat man schon öfters dieser Tage lesen können.

Alarmstufe Gelb

Der DAX hat seit seinem Hoch bei 12.390,165 Punkten etwa 1.100 Zähler eingebüßt. Zugegebermaßen ist eine solche Bewegung nach einem Anstieg um 4.000 Zähler auch durchaus gesund. Selbst ein Test der 200-Tage-Linie, die bei 10.210,29 Punkten verläuft, wäre kein Beinbruch, wenn es anschließend wieder nach oben drehen würde. So weit muss es aber nicht kommen, da noch viele Marktteilnehmer nur darauf warten ihre Aktienquote wieder zu erhöhen. Spekulativ orientierte Anleger legen sich für den in Ausgabe 20/15 empfohlenen Turbo-Long (WKN DG3SRK) weiter mit einem Kauflimit bei 11.200 Punkten (Preis: 12,09 Euro) auf die Lauer.

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