08.08.2014 Werner Sperber

Banco Espírito Santo/Portugal: Hurra, die Bank geht unter; Börsenwelt Presseschau IV

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Commerzbank Index...
Trendthema

Die Experten des Zertifikatejournals verweisen auf das Minus von 26 Prozent, auf welches der portugiesische Leitindex PSI 20 seit Juni dieses Jahres kommt. Dieser Einbruch ging einher mit den Finanzproblemen der Gruppe Espírito Santo. Dabei drohte dem Land eine neue Banken-Krise, wobei Portugal den Rettungsschirm der Europäischen Union erst im Mai 2014 verlassen hatte. Das wurde jedoch in letzter Minute abgewendet: Die Großbank Banco Espírito Santo (BES) bekommt 4,9 Milliarden Euro, nachdem das angeschlagene Institut im ersten Halbjahr einen Rekordverlust von 3,57 Milliarden Euro ausgewiesen hatte. Die 4,9 Milliarden Euro sollen von einem Abwicklungs-Fonds kommen, welchen die Banken finanzieren. Die faulen Kredite und Geschäfte der BES werden in eine sogenannte Bad Bank ausgelagert. Die Abwicklung der BES soll demnach also dem Staat beziehungsweise den Steuerzahlern nichts kosten – im Gegensatz zu früheren Lösungen. Dafür tragen die Aktionäre einen Totalverlust: Die Aktie der BES wird von der Börse genommen. Nachdem diese Lösung vorgestellt worden ist, reagierte der portugiesische Aktienmarkt mit Erleichterung, was sich an einem um ein Prozent zulegenden PSI 20 festmachte. Die Chancen für eine Erleichterungsrallye steigen und deswegen sollten mutige Anleger anfangen, das Zertifikat (WKN CB5 YXH) der Commerzbank auf den PSI 20 zu kaufen.

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