Kommt jetzt der Crash? Im Zweifel: Kaufen
Foto: McDonalds
03.09.2020 Andreas Deutsch

McDonald’s: Böse Vorwürfe – es geht um Milliarden

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McDonald's

Mehr als 50 schwarze ehemalige Konzessionsinhaber von McDonald's-Schnellrestaurants in den USA haben den Fast-Food-Konzern wegen Diskriminierung verklagt. Die Kläger werfen der Schnellrestaurantkette vor, ihnen schlechtere Bedingungen gegeben zu haben als weißen Franchise-Nehmern.

Unter anderem seien sie gedrängt worden, ihre Filialen in Gegenden mit niedrigem Umsatz aber höheren Betriebskosten zu öffnen. Sollte das zuständige Gericht im Bundesstaat Illinois den Klägern Recht geben, müsste McDonald's im schlimmsten Fall mit einer Schadenersatzzahlung in Milliardenhöhe rechnen.

Aus den Gerichtsunterlagen geht zudem hervor, dass die Zahl der schwarzen Konzessionsinhaber seit 1998 von 377 auf 186 gefallen ist. Die Kläger betonen, dass McDonald's sich öffentlich zu einer Gleichbehandlung Schwarzer bekennt, und argumentieren, dass die Ideale des Unternehmens seinem Handeln widersprächen.

In einer Stellungnahme an US-Medien weist McDonald's die Vorwürfe zurück. „Wir sind uns sicher, dass die Tatsachen zeigen werden, wie sehr wir bei McDonald's der Diversität und der Gleichbehandlung verpflichtet sind", heißt es darin.

McDonald's (WKN: 856958)

Die Anleger glauben McDonald’s – die Aktie setzt am Donnerstag ihren Aufwärtstrend fort. Der Titel, laufende AKTIONÄR-Empfehlung seit April (plus zwölf Prozent), ist nur noch einen Hauch vom Rekordhoch bei 221,93 Dollar entfernt. Sollten sich die Vorwürfe als haltlos erweisen, sind merklich höhere Kurse drin.  

(Mit Material von dpa-AFX)