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Wirecard ist nun wertvoller als die Deutsche Bank

Wirecard ist nun wertvoller als die Deutsche Bank
Foto: Börsenmedien AG
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DER AKTIONÄR 14.08.2018, 16:56 ‧ DER AKTIONÄR
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Die Aktie von Wirecard ist nicht zu stoppen. Heute erreichte das Papier mit 172,15 Euro wieder ein neues Allzeithoch. Zudem ist der Online-Zahlungsdienstleister mit einem Börsenwert von mehr als 21,2 Milliarden Euro nun wertvoller als die Deutsche Bank.

Die Wirecard-Aktie im Höhenflug

Die Aktien des am Münchner Vorort Aschheim ansässigen Zahlungsdienstleisters klettern seit 2017 steil nach oben und konnten alleine im laufenden Jahr bereits um mehr als 80 Prozent zulegen. Somit hat das Unternehmen das größte Kreditinstitut des Landes beim Marktwert überholt. Unterstützung brachte unter anderem die Partnerschaft mit Visa. Darüber hinaus startet Wirecard eine Zusammenarbeit mit den Gebrüdern Heinemann, einem Familienunternehmen in der Duty-Free-Branche.

Die Aktien der Deutschen Bank haben hingegen enttäuscht. Die Bank fiel beim ersten öffentlichen Stresstest ihres US-Geschäfts durch und verzeichnete zuletzt erneut einen Jahresverlust. Nach dem Kursrutsch in den vergangenen Wochen haben sich viele Anleger von der Aktie der Deutschen Bank verabschiedet. Aktuell liegt der Kurs nur noch knapp über zehn Euro, der Börsenwert ist auf rund 21 Milliarden Euro zusammengeschrumpft.

Quelle: Börsenmedien AG

Quelle: Bloomberg

Wirecard könnte bald in den DAX aufrücken

Mittlerweile ist der Zahlungsdienstleister das vierwertvollste Unternehmen aus der deutschen Finanzbranche. Mehr Wert ist nur die Allianz (80 Milliarden Euro), die Munich Re (27 Milliarden Euro) und die Deutsche Börse (22 Milliarden Euro). Sollte der Anstiegstrend fortsetzen, könnte Wirecard bald in den DAX aufgenommen werden. Das dürfte für weitere Kursfantasie sorgen. Der erste Abstiegskandidat ist die Commerzbank. Das Kreditinstitut verlor mehr als 90 Prozent seines Börsenwertes, während die Wirecard-Aktien in den letzten zehn Jahren 30-fach gestiegen sind. Investierte Anleger lassen die Gewinne laufen.

Quelle: Börsenmedien AG

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