Die General-Motors-Aktie gerät nach den Zahlen zum dritten Quartal unter Druck. Zwar steigerte der US-Autobauer Umsatz und Gewinn deutlich. Doch die erhoffte Anhebung der Jahresprognose blieb aus. Das sorgt an der Börse für Enttäuschung.
General Motors erzielte im dritten Quartal 2026 einen Umsatz von 50,0 Milliarden Dollar nach 48,6 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn legte von 1,3 auf 3,3 Milliarden Dollar zu. Das Ergebnis je Aktie stieg von 1,35 auf 3,73 Dollar. Bereinigt um Sondereffekte verdiente der Konzern 3,70 Dollar je Aktie.
Trotz der deutlichen Verbesserungen reagierten Anleger enttäuscht. Die Erwartungen an den Autobauer waren hoch: GM hatte zuvor 16 Quartale in Folge die Markterwartungen übertroffen. Entsprechend groß war die Hoffnung, dass das Management die Jahresprognose erneut anheben würde.
Prognose enttäuscht
Stattdessen präzisierte General Motors den Ausblick für das bereinigte operative Ergebnis (EBIT-adjusted). Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern nun mit 14,5 bis 15,5 Milliarden Dollar. Zuvor hatte die Spanne bei 14,0 bis 16,0 Milliarden Dollar gelegen. Damit sinkt das obere Ende der Prognose um 500 Millionen Dollar.
Hinzu kommen Gegenwind durch rückläufige Verkaufszahlen und steigende Rohstoffkosten. Die US-Neuwagenverkäufe von GM waren im dritten Quartal bereits um 5,5 Prozent gesunken. Investoren richten ihren Blick deshalb zunehmend auf die Entwicklung im kommenden Jahr.
Milliarden für Aktienrückkäufe
Für Aktionäre gibt es dennoch positive Nachrichten. Der Verwaltungsrat genehmigte ein neues, mehrjähriges Aktienrückkaufprogramm über 20 Milliarden Dollar. Das vorherige Programm mit einem Volumen von sechs Milliarden Dollar ist abgeschlossen. Außerdem beschloss GM eine Quartalsdividende von 0,18 Dollar je Aktie. Die Auszahlung ist für den 17. Dezember 2026 vorgesehen.
Trotzdem zeigten sich die Anleger enttäuscht und schicken das Papier auf Talfahrt. Vorbörslich verliert die Aktie verlor verliert die Aktie rund fünf Prozent. Vom 52-Wochen-Hoch von 91,85 Dollar hat sich der Kurs inzwischen deutlich entfernt.
Trotz operativer Fortschritte im Q3 bleibt die Lage auch beim Volkswagen Rivalen General Motors schwierig. Anleger meiden das Papier. DER AKTIONÄR setzt dagegen auf Ferrari.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Volkswagen Vz..
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