Die Erholungsbewegung bei Vonovia wurde in der vergangenen Handelswoche jäh ausgestoppt. Das dürfte vor allem viele Dividendenjäger getroffen haben, denn der Immobilienkonzern steht bei diesen traditionell hoch im Kurs. Kein Wunder, denn bei den nächsten Ausschüttungen dürfen sich Anleger auf satte Dividenden einstellen.
Kurz und knapp
• Die Durchschnittsprognose für die nächste Ausschüttung liegt bei 1,28 Euro je Aktie.
• In den darauffolgenden Jahren wird mit noch höheren Dividenden gerechnet.
• Für 2027 bis 2030 summiert sich die erwartete Ausschüttung auf insgesamt 5,22 Euro je Aktie.
Vonovia zählt zu den dividendenstärksten Aktien im DAX. Für das laufende Geschäftsjahr liegt die Konsensprognose der Analysten bei 1,28 Euro je Aktie. Das entspricht einer Dividendenrendite von 5,9 Prozent.
Auch für die darauffolgenden Jahre dürfen sich Dividendenjäger berechtigte Hoffnungen auf satte Ausschüttungen machen. 2028 sollte es für die Anleger des Wohnungskonzerns 1,30 Euro je Aktie geben. Damit läge die Dividendenrendite bei 6,0 Prozent.
Für 2029 und 2030 wird jeweils mit 1,32 Euro je Aktie gerechnet. Die prognostizierte Rendite liegt damit in beiden Jahren bei 6,1 Prozent. Somit ergibt sich für diese vier Jahre ein durchgehend hohes Renditeniveau von rund sechs Prozent. Damit ist Vonovia auch mittelfristig ein Titel mit attraktivem Ausschüttungspotenzial.
Rechnet man die vier kommenden Dividendenjahre zusammen, kommt für den Zeitraum 2027 bis 2030 eine Gesamtausschüttung von 5,22 Euro je Aktie zusammen. Auf dem aktuellen Kursniveau ergibt das eine Gesamtrendite von 24 Prozent.
So attraktiv die Ausschüttungen auch wirken: Kurzfristig ist das Chartbild wieder angeschlagen - wobei zumindest der GD 50 am Freitag zurückerobert wurde. Hinzu kommt neuer Gegenwind auf der Zinsseite. Genau das bremst die Aktie im Moment aus und erschwert eine nachhaltige Erholungsbewegung.
Vonovia bietet auf Sicht der nächsten Jahre eine attraktive Dividendenstory. Für den Wiedereinstieg ist es nach der jüngsten Schwächephase und mit Blick auf das Zinsumfeld aber noch zu früh. Sobald sich das kurzfristige Bild wieder aufhellt, können Dividendenjäger aber wieder auf den Vonovia-Zug aufsteigen.
FAQs zur Vonovia-Aktie
Warum steht die Vonovia-Aktie unter Druck?
Die Aktie leidet vor allem unter dem wieder gestiegenen Zinsniveau, höheren Finanzierungskosten und der Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Immobilienbewertungen.
Was ist der wichtigste Faktor für Vonovia?
Neben der operativen Entwicklung ist die Zinsentwicklung entscheidend. Sinkende Zinsen würden Finanzierungskosten und Immobilienbewertungen entlasten.
Welche Kennzahlen sind bei Vonovia besonders wichtig?
Anleger sollten vor allem auf die Entwicklung der Mieteinnahmen, die Finanzierungskosten, den Verschuldungsgrad und die Immobilienbewertungen achten.
Heute, 09:30
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