++ Silber-Superzyklus: Das ist die 5.000%-Aktie ++
Foto: Börsenmedien AG
14.04.2011 Florian Westermann

Volkswagen erwägt Einstieg bei Isuzu

-%
Volkswagen

Der Autobauer Volkswagen erwägt einem Pressebericht zufolge offenbar einen Einstieg beim japanischen Nutzfahrzeughersteller Isuzu. Auch eine Komplettübernahme scheint denkbar. Zudem werde eine Beteiligung von MAN an den Japanern diskutiert.

Die Aktie des Autobauers Volkswagen steht wieder einmal im Rampenlicht. Wie das manager magazin berichtet, prüfen die Wolfsburger unter dem Projektnamen "Irene" eine teilweise oder vollständige Übernahme des japanischen Nutzfahrzeugherstellers Isuzu. Diskutiert werde aber auch eine mögliche Beteiligung von MAN an den Japanern.

Dem Bericht zufolge war der im Volkswagen-Vorstand für Lkw verantwortliche Manager Jochem Heizmann bereits zu Gesprächen im Isuzu-Hauptquartier in Tokio. Mit einem Einstieg bei Isuzu könnte VW seine Präsenz im asiatischen Lkw-Markt deutlich ausbauen. Als mögliches Hindernis gelte allerdings, dass der Kontrahent Toyota eine Beteiligung in Höhe von sechs Prozent an Isuzu hält. Außerdem käme derzeit die Integration der VW-Beteiligungen Scania und MAN nicht voran. Ein VW-Sprecher sagte auf Anfrage, eine Beteiligung stehe derzeit nicht zur Entscheidung an, hieß es. VW ist mit rund 30 Prozent an MAN beteiligt und hält bei Scania die Mehrheit der Stimmrechte.

Der Nachrichtenagentur dpa zufolge wisse Isuzu nichts von einer angeblichen Übernahme durch VW. Dementsprechend hätten die Japaner den Bericht zurückgewiesen.

Starke Absatzzahlen

Erst am Mittwoch hat der Autobauer starke Absatzzahlen für seine Kernmarke auf den Tisch gelegt. DER AKTIONÄR hält an seiner positiven Einschätzung fest. Das Kursziel für die VW-Vorzugsaktie (Stopp: 95 Euro) liegt unverändert bei 140 Euro.

Behandelte Werte

Name Wert Veränderung
Heute in %
Volkswagen - €
DAX - Pkt.

Buchtipp: Der Freiheitshandel

Politisch und wirtschaftlich ist die demokratische Welt so schwach wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Das Konzept „Wandel durch Handel“ ist gescheitert. Vielmehr hat es Diktaturen gestärkt und Demokratien untergraben.

 Freie und offene Gesellschaften sind existenziell gefährdet. Der russische Einmarsch in der Ukraine, der brutale Angriff auf Israel, der wieder salonfähig gewordene Antisemitismus und die wirtschaftliche Abhängigkeit von China müssen ein Weckruf für offene Gesellschaften sein. Es braucht jetzt grundlegende Veränderungen.

 Der einzige wirklich transatlantische Medienunternehmer Europas plädiert für einen Kurswechsel in der demokratischen Handelspolitik. Die Gründung eines neuen wertebasierten Bündnisses der Demokratien: Die Freiheitshandelsallianz.

Der Freiheitshandel

Autoren: Döpfner, Mathias
Seitenanzahl: 192
Erscheinungstermin: 18.04.2024
Format: Softcover
ISBN: 978-3-86470-953-1

Jetzt sichern