Im angespannten Marktumfeld präsentiert sich die Aktie des Biosprit-Herstellers Verbio weiter in einer extrem starken Verfassung. Der deutsche Produzent von Biodiesel-, ethanol und -methan, der erst gegen Ende des vergangenen Jahres sein Comeback im SDAX feiern konnte, wird als Gewinner der derzeitigen Preissprünge an den Tankstellen gehandelt.
Am vergangenen Donnerstag markierte der Nebenwert auf der Handelsplattform Tradegate bei 29,14 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch, was gleichbedeutend mit dem höchsten Stand seit Anfang 2024 war. Aktuell notiert die Aktie von Verbio in Schlagdistanz zu dieser Marke. Seit Jahresbeginn gehört der Titel zu den Outperformern auf dem deutschen Kurszettel.
Trotz des verbesserten Marktumfeldes für den Hersteller von Biosprit konnte sich Jefferies-Analyst Constantin Hesse jüngst nicht zu einer Kaufempfehlung durchringen. Vergangene Handelswoche bestätigte der Experte sein Votum "Hold", erhöhte jedoch den fairen Wert um vier auf nun 25 Euro.
Seiner Ansicht nach könnte ein besseres Umfeld zu einer Erhöhung des Unternehmensausblicks für 2026 führen, was allerdings gemeinhin erwartet werde. Analyst Hesse bleibe daher bei der Aktie des Biosprit-Produzenten an der Seitenlinie.
Mitte Februar hatte Verbio die Prognose (was das Wording betrifft) konkretisiert. "Auf Basis der positiven Geschäftsentwicklung in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres konkretisiert Verbio die EBITDA-Erwartung für das Gesamtjahr auf das obere Ende der bisherigen Erwartungsspanne", hieß es in der Pressemitteilung zu den Halbjahreszahlen. Zuvor hatte Verbio mit einem EBITDA im hohen zweistelligen Millionenbereich gerechnet.
Das derzeitige Marktumfeld spielt Verbio in die Karten. DER AKTIONÄR rechnet damit, dass die Aktie in den kommenden Monaten weiter stark performen kann. Der Titel bleibt auf der Kaufliste.
Heute, 14:05