+++ Kursraketen mit 100-Prozent-Chance +++

Trump winkt mit Zollpause – BMW, VW und Mercedes haussieren

Trump winkt mit Zollpause – BMW, VW und Mercedes haussieren
Foto: BMW, Mercedes-Benz, Volkswagen
Bayerische Motoren Werke AG -%
Annalena Götz 15.04.2025, 11:14 Annalena Götz

US-Präsident Donald Trump scheint bei seinen wirtschaftsfeindlichen Autozöllen zurückzurudern. Die Aktien der großen deutschen Autokonzerne fahren daraufhin deutliche Kursgewinne ein. Doch hält die Rallye oder bleibt es nur ein Strohfeuer?

Am Dienstagmorgen reagieren die deutschen Automobil-Aktien positiv auf das Versöhnungsangebot des amtierenden US-Präsidenten, der die Autohersteller nun vorerst vor den Importzöllen in Höhe von 25 Prozent verschonen will. Zum Handelsstart verzeichnen BMW, Mercedes und Volkswagen Zuwächse zwischen 2,2 und 3,5 Prozent. Der europäische Branchenindex Stoxx Europe 600 Automobiles, der seit Jahresbeginn rund zwölf Prozent einbüßte, zeigt sich mit einem Plus von rund zwei Prozent ebenfalls erholt.

Trump begründet seinen unerwarteten Kurswechsel damit, dass er den Konzernen Zeit geben wolle, um die Fertigungskapazitäten für Bauteile in die USA zu verlagern. Lieferketten seien zu komplex, um von jetzt auf gleich auf vollständige US-Produktion umgestellt werden zu können – das habe man nun erkannt.

Erholung mit Fragezeichen: Noch kein Durchbruch im Chartbild

In den vergangenen Wochen haben die Aktien aller drei deutschen Autoriesen starke Rücksetzer erlitten und befinden sich in einem übergeordneten Abwärtstrend. Aktuell lassen die Papiere zwar auf einen Rebound hoffen, doch sie notieren noch immer weit unter wichtigen Widerstandsmarken, die klare Kaufsignale auslösen würden.

Besonders problematisch: Wenngleich die Werte in Reaktion auf die möglichen Entlastungen heute an der Börse aufdrehen, fehlt den deutschen Autohersteller strategische Planungssicherheit. Sie bleiben abhängig von der unberechenbaren Politik Washingtons.

Volkswagen Vz. (WKN: 766403)

Der Wirtschaftsprotektionismus von Donald Trump sorgte in den letzten Wochen für zusätzliche Volatilität im Automobilsektor. Die Zollausnahmen wirken kurzfristig zwar wie ein Befreiungsschlag – die Aktien von BMW, Mercedes und Volkswagen können erst einmal Luft holen. Eindeutige Kaufsignale wie der Sprung über die 200-Tage-Linie sind aber noch nicht in Sicht. Längerfristig traut DER AKTIONÄR den Turnaround am ehesten Volkswagen zu und setzt darauf mit dem Call in der Derivate-Favoriten-Liste.

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Mercedes-Benz, Volkswagen Vz..

Behandelte Werte

Name Wert Veränderung
Heute in %
BMW - €
Mercedes-Benz - €
Volkswagen Vz. - €

Aktuelle Ausgabe

SpaceX-Effekt und Ölpreisrutsch: Neue Chancen für Anleger

Nr. 26/26 8,90 €
Paypal Sofortkauf Im Shop kaufen Sie erhalten einen Download-Link per E-Mail. Außerdem können Sie gekaufte E-Paper in Ihrem Konto herunterladen.

Buchtipp: Rule Breaker Investing

Wer den Markt schlagen will, darf nicht den Regeln folgen. In „Rule Breaker Investing“ erklärt David Gardner, warum außergewöhnliche Aktien von außer­gewöhnlichen Denkern entdeckt werden. Statt auf kurzfristige Trends setzt er auf Zukunftsvisionen, Innovation und Mut zum Andersdenken. Mit praxisnahen Strategien, klaren Auswahlkriterien und inspirierenden Fallbeispielen liefert er einen Leit­faden für alle, die langfristig überdurchschnittliche Gewinne erzielen wollen. Ein Must-read für Anleger, die den Mut haben, Regeln zu brechen – und außergewöhnliche Renditen einzufahren.

Rule Breaker Investing

Autoren: Gardner, David
Seitenanzahl: 336
Erscheinungstermin: 25.06.2026
Format: Klappenbroschur
ISBN: 978-3-68932-071-3

Preis: 29,90 €